Trotz Krise: Altstadt-Million eingetroffen!
Görlitz-Zgorzelec. Überraschend zeitiger als in den Vorjahren erhielt der Görlitzer Oberbürgermeister am 9. Januar 2009 die gute Nachricht, dass der Altstadt-Stiftung erneut 511.500 Euro zur Verfügung gestellt werden. Bereits zum 15. Mal hat der unbekannte Spender (oder die Spenderin?) damit die Stadt Görlitz in großzügiger und völlig uneigennütziger Weise bedacht. „Es ist fast unglaublich und einmalig! Über diese wunderbare Nachricht zum Jahresanfang freue ich mich sehr und bin zutiefst dankbar dafür“, äußerte sich der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick.
Das „Märchen von Görlitz“ lebt

Auch Arbeiten an der ehemaligen Görlitzer Synagoge wurden aus den Millionen-Spenden bezuschusst. | Foto: /BeierMedia.de
Erneut hat das „Märchen von Görlitz“ damit eine Fortsetzung erfahren. Der Geldsegen soll im Sinne des Stifters zur weiteren Verschönerung der Stadt eingesetzt werden.
Für dieses Jahr liegen der Altstadt-Stiftung insgesamt 91 Anträge auf Förderung vor. Über die Verteilung entscheidet das Kuratorium der Stiftung. Mehr als 500 Projekte konnten bisher mit Mitteln der „Altstadtmillion“ unterstützt werden.
So wurden im Jahr 2008 unter anderem die Sanierung von Grabstätten und Grufthäusern auf dem Nikolaifriedhof, die Beleuchtung der Peterskirche, die Baumaßnahmen zur Wiedernutzbarmachung des Erdgeschosses der ehemaligen Synagoge sowie die Restaurierung eines historischen Pferdebahnwagens bezuschusst.
Unabhängig von derAltstadt-Million wird eine der örtlichen karitativen Organisationen die Kostenübernahme - wenn auch in weit kleinerem Umfang - für die Wiederherstellung eines bauhistorischen Kleinods bekanntgeben.
Kommentar
Solche Spender und Bürger lob´ ich mir! Unabhängig von allen politischen und wirtschaftlichen Tagesfragen werden das Wohl der Stadt unterstützt und das Werk unserer Vorfahren gewürdigt.
Vielleicht wird sich der/die große Unbekannte eines Tages doch offenbaren, denn es täte den Görlitzern sicherlich gut, wenn sie wüssten, wer so vorbildlich handelt und wem sie dankbar sein können.
Heute aber: Nochmals danke und Glückwunsch den Denkmalbesitzern, Restauratoren und Bauunternehmen!
Ihr Fritz R. Stänker
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- Quelle: /red
- Zuletzt geändert am 09.01.2009 - 18:36 Uhr
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