Der Papst im Land der Freiheit
New York. Der Papst ist gelandet und wurde vom erz-protestantischen USA-Präsidenten George Bush brüderlich begrüßt. Etwa ein Viertel der US-Bevölkerung - 65 Millionen - ist katholisch. Ein wichtiges Wählerpotenzial. Entsprechend ist George W. Bush um den Oberhirten bemüht.
Fritz R. Stänker überlegt
Benedikt XVI. - der Superstar aus Rom - verdrängt Hillary Clinton und Barack Obama jedoch aus ganz anderem Grund aus dem Fokus der Medien: Landesweite Pädophilenskandale lassen die US-Katholiken mit dem Gedanken an Abwendung spielen. Der Zölibat ist halt nicht geeignet, Triebe in den Griff zu bekommen.
Auch wenn der Papst aus Deutschland den Irak-Krieg kritisch sieht, sollte niemand verdrängen, dass eine Vielzahl der gegenwärtigen Kriege auf der Erde einen religiösen Hintergrund oder zumindest Aspekt hat. USA gegen Irak, Israel gegen die Palästinenser, Europa in Afghanistan - immer ist Glaube im Spiel.
Interessant ist aber, wie frisch und unbekümmert New York den Gottesstellvertreter begrüßt. Dazu unser Video.
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- Quelle: /FRS | Update der Veröffentlichung vom 16.04.2008 - 23:39 Uhr
- Zuletzt geändert am 16.04.2008 - 23:13 Uhr
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