Weihnachtsmarkt im Städt'l

Weihnachtsmarkt im Städt'lWaldhufen | Nieder Seifersdorf, 29. November 2016. Am vergangenen Wochenende, zum 1. Advent, erlebte das Nieder Seifersdorfer Städt'l seinen 26. Weihnachtsmarkt – bei großem Besucher-Andrang. Möglich wird dieser heimelige Markt durch das große Engagement von Vereinen, Helfern und Sponsoren.
Abbildung: Fast schon kitschig schön – das Nieder Seifersdorfer Städt'l zur Weihnachtsmarktzeit.

Eine kleine liebenswerte Weihnachtswelt für sich

Eine kleine liebenswerte Weihnachtswelt für sich

Die altehrwürdige Wehrkirche zu Nieder Seifersdorf ist weihnachtlich geschmückt. Zum Weihnachtsmarkt wurde "Selbsterdachtes / Selbstgemachtes" ausgestellt.

Es ist in der Tat enorm, was der veranstaltende Heimatverein Nieder Seifersdorf e.V. alles auf die Beine stellt. So erlebt der staunende Besucher nicht nur etliche Verkaufsbuden, die mit Engagement und Spaß betrieben werden, und eine Bühne, sondern auch eine Ausstellung in der alten Wehrkirche und die Heimatstube Nieder Seifersdorf. Der Weihnachtsmann war da, die Kinder freuten sich über ein eigens für sie gemachtes Programm, die Kirche ließ sich neben dem obligatorischen Adventskonzert am Sonnabend am zweiten Tag sogar zu "Bach und Blues im Advent" hinreißen und hat auf den Luther-Rummel verzichtet. Naja, eilig mit der Reformation hatten sie es ja eh nicht, die Nieder Seifersdorfer.

Ein Tipp ist ebenfalls ein Besuch im Pfarrhof. Überhaupt scheint der Weihnachtsmarkt in Nieder Seifersdorf wie von unsichtbarer Hand in mehrere Bereiche gegliedert, so dass ein Rundgang immer wieder zu neuen Entdeckungen führt. Überall, nicht nur in der Städt'l-Klause zur Feuerzangenbowle, möchte man stehen bleiben, einen Schwatz machen und ganz nebenher kosten, wie ganz genau hier der Glühwein und die Bratwurst schmecken!

Pst! Für den Nieder Seifersdorfer Weihnachtsmarkt im Städt'l rund um die spätromanische, wegen ihrer Wehrmauer als Wehrkirche kategorisierte Kirche aus dem 13. Jahrhundert bitte keine Reklame machen – der Andrang ist schon groß genug!

Äh, Nieder Seifersdorf?

Nieder Seifersdorf, wie auch das schon kurz nach seiner Gründung eng verbandelte Attendorf, sind Waldhufendörfer, die von fränkischen und thüringischen Siedlern gegründet wurden. Die Siedler kamen im Zuge der zweiten Phase der deutschen Ostsiedlung. 1938 wurde Baarsdorf eingemeindet, 1994 wurde die Gemeinde Teil der neuen Gemeinde Waldhufen.

Das "Nieder" im Ortsnamen erhielt Nieder Seifersdorf erst im 18. Jahrhundert lediglich zur besseren Unterscheidung von Oberseifersdorf bei Zittau.

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  • Quelle: TEB | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
  • Zuletzt geändert am 28.11.2016 - 21:22 Uhr
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