Der Klaus ist raus!

Der Klaus ist raus!Schwarzenberg, 13. Februar 2016. Nein, Hochglanz-Karneval mit sich selbst beglückenden Jecken ist das nicht, wenn - der Görlitzer Anzeiger ist wieder mal woanders - im erzgebirgischen Schwarzenberg zur Fastnacht oder Fosend, wie man hier sagt, eingeladen wird. Mit dabei: Klaus P., bereits vielerorts entsprungen, stets aber anzutreffen in Beiers Kunst & Kneipe.

Fosend beim aufmüpfigen Bergvolk

Fosend beim aufmüpfigen Bergvolk

Exaltiert und hemmungslos - die Frauen in der Freien Republik Schwarzenberg

Thema: Woanders

Woanders

"Woanders" - das ist das Stichwort, wenn der Görlitzer Anzeiger auf Reisen geht und von Erlebnissen und Begegnungen "im Lande anderswo" berichtet. Vorbildliches, Beispielhaftes und Beeindruckendes erhält so auch im Regional Magazin seine Bühne.

Für Klaus gilt immer wieder: It's a Long Way to Tipperary, wenn er nach Schwarzenberg marschiert. Aber selbst der weiteste Weg lohnt sich.

Hier, beim aufmüpfigen Bergvolk, das sich mit der "Freien Republik Schwarzenberg" dem deutschen Hoheitsterritorium entzogen hat, aber zugleich der Europäischen Union beigetreten ist, fühlt er sich am wohlsten. Sicherlich liegt das jedoch auch, wie schon damals in Marseille, an den Ortsschönheiten.

Die waren reichlich vertreten zum Lumpenball im Nobelcafé Piano. Anfänglich hatte der Begriff "Lumpenball" für Verwirrung gesorgt: Ging es nun um die Kleidung oder waren nur die ortsbekannten Lumpen eingeladen? Die Peinlichkeit, sich als Lump outen zu müssen, blieb den betreffenden Personen erspart, jedermann wie auch jede Frau waren willkommen, für den Abend "Fosendknacker" zu sein.

Was sich dann entwickelte, waren Szenen ausgelassener Fröhlichkeit: Im Takt wackelnde Menschen, ebensolche sich "Prosit!" zurufende - ein närrisches Völkchen halt.

Kunstkneiper Jörg Beier hat weitere Veranstaltungen in petto. Besondere Beachtung verdient dabei das Künstlerhaus Kafka in Schwarzenberg.

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  • Quelle: red | Fotos: © Görlitzer Anzeiger
  • Zuletzt geändert am 13.02.2016 - 02:09 Uhr
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