FVKS und GÜSA wollen stärker kooperieren

FVKS und GÜSA wollen stärker kooperierenGörlitz, 13. Januar 2015. Der Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V. (FVKS) und der Verein für grenzüberschreitende Vernetzung Sozialer Arbeit e.V. (GÜSA) haben eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Sie wollen Projekte, mit denen die europäische Einigung vor Ort vorangebracht werden soll, gemeinsam umsetzen und den Europastadt-Gedanken in Görlitz-Zgorzelec beleben.
Abbildung: Dr.Matthias Krick (links), FKVS-Vorstand, und Jürgen Fromberg, Vorsitzender des GÜSA-Vereins.

Immer wieder grenzüberschreitend

Thema: Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V.

Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V.

Der im Jahr 2003 als Förderverein Kulturhauptstadt Görlitz-Zgorzelec e.V. gegründete heutige Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec e.V. (FVKS) hat das Ziel, den europäischen Gedanken durch Kultur zu fördern. Als Beitrag zum "Europa der BürgerInnen" verbindet der FVKS bürgerschaftliches Engagement mit aktuellen europäischen Themenstellungen.

Jürgen Fromberg, GÜSA-Vorsitzender, betonte die Gemeinsamkeiten beider Vereine. Der FVKS setzt mit der Vereinbarung seine Netzwerk-Orientierung fort. Bereits im November 2015 hatte er die Trägerschaft über das SeniorKompetenzTeam GörlizZgorzelec übernommen. Mit weiteren Einrichtungen in der Region sowie im In- und Ausland bestehen seit Jahren produktive Arbeitsbeziehungen.

Der GÜSA-Verein ist ein vor mehr 20 Jahren geborenes Kind der Hochschule Zittau-Görlitz, das der Pflege grenzüberschreitender Kontakte dienen und als Projektträger in der sozialen Arbeit und in der Kultur dienen sollte. So engagierte er sich beispielsweise in der Förderung des grenzüberschreitenden Austauschs zwischen sozialen und kulturellen Einrichtungen in Polen, Tschechien und Deutschland, in der grenzüberschreitenden Qualifizierung und Bildungsangeboten sowie im Erfahrungsaustausch unter den Einwohnern der Region.

Kommentar:

Alles schön, alles gut. Wenn da nur nicht das leidige Wort von der Grenzüberschreitung wäre.

Wenn die Deutschen die Grenze nach Polen "überschreiten", dann hat das schon ein G'schmäckle. Und besser kann man Grenzen kaum zementieren, als dass man ständig betont, sie doch zu überschreiten. So lange man sie "überschreiten" muss, existieren sie.

Vielleicht finden sich ja bessere Formulierungen, die zum Ausdruck bringen, was man eigentlich will: Normalität im Zusammenleben von Deutschen und Polen.

Man muss ja das Fördermittelantragssprech nicht noch weiter kultivieren,

meint Ihr Thomas Beier

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  • Quelle: red | Kommentar: Thomas Beier | Foto: FVKS
  • Zuletzt geändert am 13.01.2016 - 09:23 Uhr
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