Wolf
Beißt der Wolf, zahlt die EU
Vom 25.02.2010
Brüssel (Bruxelles). Die Europäische Kommission hat am 24. Februar 2010 die Entschädigung von gewerblichen Nutztierhaltern in Sachsen bei Schäden durch den Wolf genehmigt. „Ich freue mich, dass unser Bemühen in Brüssel über eine rechtliche Regelung der Entschädigung erfolgreich war. Erstmals hat die Kommission damit in der EU eine Beihilfe zum Ausgleich für Schäden durch dieses Raubtier zugelassen. Ein wichtiger Erfolg für Sachsen und seine Tierhalter in der Wolfsregion, die auch den anderen Bundesländern helfen wird“, kommentiete Sachsens Umweltminister Frank Kupfer die Entscheidung.
Wolf erschossen
Vom 17.06.2009
Magdeburg. Die sich entwickelnde Wolfspopulation in Deutschland ist nicht auf die Oberlausitz beschränkt. So hat ein Jäger im Landkreis Jerichower Land am ersten Juniwochenende einen Wolfsrüden erschossen. Wahrscheinlich handelt es sich um eines der beiden Tiere, die auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow seit Mitte des vergangenen Jahres nachgewiesen werden konnten. Wölfe unterstehen nicht dem Jagdrecht, sondern sind nach europäischem Naturschutzrecht streng geschützt.
Sachsen soll Portemonnaie für Wolfsmanagement öffnen
Vom 28.05.2009
Landkreis Görlitz. Der vom säschischen Umweltminister Frank Kupfer gestern vorgestellte Managementplan für den Umgang mit den Wölfen in Sachsen wird im Landratsamt Görlitz grundsätzlich begrüßt. „Jedoch können wir ohne personelle und finanzielle Unterstützung einen solchen Plan, der ein breites Aufgabenspektrum erfordert, nicht umsetzen“, sagte die dortige Umweltamtsleiterin Verena Starke. Dazu werde es noch Gespräche geben.
Minister auf den Wolf gekommen
Vom 28.05.2009
Dresden. Sachsens Umweltminister Frank Kupfer hat am 27. Mai 2009 den „Managementplan für den Wolf in Sachsen“ vorgestellt. Der Plan war in den vergangenen Monaten gemeinsam mit etwa 60 Vertretern von Vereinen und Verbänden sowie aus Kommunalpolitik, Wissenschaft und Behörden erarbeitet worden. Durch die zunehmende räumliche Ausbreitung der Wölfe war das bisherige Wolfsmanagement an der Grenze seiner Handlungsfähigkeit angekommen. Darüber hinaus erfordert die mit der Verwaltungsreform bestehende Zuständigkeit der Landratsämter für den Artenschutz klare Regelungen für die jeweils beteiligten Behörden.
Wolf überfahren
Vom 08.01.2009
Weißwasser / Běła Woda | Boxberg/O.L. / Hamor. Auf der B 156 zwischen Weißwasser und Boxberg lief am 7. Januar 2009 gegen zehn vor Sechs am Morgen einem Opelfahrer ein Wolf direkt vor das Fahrzeug. Schreck für den 28jährigen, Todesurteil für den Wolf, Blechschaden für den Opel.
Die Wölfe greifen an - seit Juni 31 Tiere getötet
Vom 04.09.2008
Dresden | Milkel / Minakał. Sachsens Umweltministerium, Vertreter des Wolfsmanagements sowie Mitarbeiter der Naturschutzbehörden der Landkreise Bautzen und Görlitz haben Maßnahmen zum besseren Schutz von Schafsherden abgestimmt. Offensichtlich hat sich mindestens ein Elterntier des neu etablierten Milkeler Wolfsrudels zum Beuteerwerb die Fähigkeit angeeignet, die zum Schutz der Herden empfohlene Standardeinzäunung (90 Zentimeter hohe stromführende Netze mit 30 Zentimeter oberhalb angebrachtem Flatterband) zu überwinden. Trotz der aktuellen Vorfälle gibt es jedoch, so das sächsische Umweltministerium, keinerlei Anzeichen für ein aggressives Verhalten der Wölfe gegenüber Menschen.
Die Kuh und der Wolf
Vom 18.05.2008
Dresden | Oberlausitz. Durch einen Wildbiologen der TU Dresden konnte erstmals im Wolfsgebiet der Oberlausitz eine Hirschkuh mit einem Halsbandsender und Ohrmarken markiert werden. Damit kann anhand von Datenübertragungen genau verfolgt werden, wann und wohin sich das Tier bewegt. Gleichzeitig lässt sich daraus ableiten, ob Wölfe auf das Verhalten des Tieres einen Einfluss haben.
7. Sternradfahrt nach Rietschen
Vom 16.04.2008
Niesky | Rietschen. Am 3. Mai 2008 ist es soweit - der Niederschlesische Oberlausitzkreis lädt alle Aktiven und Freunde des Radsports zur 7. Sternradfahrt ein. Ob lieber individuell oder auf einer organisierten Tour - wie das Ziel, die Erlichthofsiedlung in Rietschen, erreicht werden soll, bleibt jedem selbst überlassen. An verschiedenen Startpunkten im Landkreis warten Tourführer, mit denen man gemeinsam in Richtung Rietschen radeln kann. Zur Orientierung werden entlang der Touren Wegweiser mit dem Logo (siehe Abildung) der Sternradfahrt aufgestellt.
