Wahlplakate
Mildtätige Wahlkampfhilfe
Vom 15.08.2010
Weißwasser / Běła Woda | Weißkeißel / Wuskidź. 136 Unterstützungsunterschriften sammelte Jens Greiner bis letzte Woche, um zur Oberbürgermeisterwahl am 5. September zugelassen zu werden. Jetzt hilft der FISH Lausitz e.V. beim Anbringen der Wahlplakate. Der Verein unterstützt Menschen bei der Überwindung ihrer Drogensucht und engagiert sich in und um Weißwasser. Am Sonnabendmorgen, kurz nach Sonnenaufgang und vor den ersten Regenschauern, brachten die Mitglieder des FISH Lausitz e.V. die Wahlplakate des freien Oberbürgermeisterkandidaten Jens Greiner in Weißwasser an. Die Worte „Weißwasseraner, unabhängig, bürgernah“ sind darauf zu lesen und sollen eben jenen Mann charakterisieren, der in den nächsten sieben Jahren Weißwasser führen will.
Kostenersatz ist kein Bußgeld
Vom 03.11.2009
Görlitz-Zgorzelec. Kaum scheint ein Tröpfchen Geldes ins Stadtsäckel zu gelangen, melden sich gleich Stimmen, wofür man es denn ausgeben könne. Im Fall der von der Stadt Görlitz abgenommenen Wahlplakate war es so: Je Plakat, das die Aushängefrist überschritten hatte und von der Stadt entfernt wurde, musste der jeweils Verantwortliche drei Euro als Kostenersatz berappen. Ein Kostenersatz ist aber keine verteilfähige Mehreinnahme, stellt die Görlitzer Stadtverwaltung jetzt klar.
Die Partei, die hat immer recht
Vom 12.09.2009
Landkreis Görlitz. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen ... beispielsweise von Wahlplakaten. Fritz Stänker war unterwegs von Zittau nach Görlitz und hat sich Gedanken gemacht zu Wahlaussagen, Slogans und Politikern. Eine große Entschuldigung an alle Parteien, die keine Berücksichtigung fanden. Die Auswahl der Plakate ist rein zufällig und stellt keine Unterstützung oder Herabsetzung einer einzelnen Partei dar. Gehen Sie wählen.Eine Stadt wehrt sich
Vom 26.08.2009
Görlitz-Zgorzelec. Die Wellen der Diskussion vor allem um die polenfeindlichen Wahlplakate einer Rechtsaußen-Partei schlagen hoch in Görlitz. Leserkommentare, die beim Görlitzer Anzeiger eingehen, reichen von Verständnis bis zu äußerster Ablehnung. Eine deutliche Mehrheit der Görlitzer scheint bestürzt darüber, welche Freiräume die Demokratie auch Rechtsextremen gewährt. Mit einer Plakat-Aktion haben sich Görlitzer Bürger gegen die rechte Partei gestellt und damit Sympathie für sich und die Stadt geerntet. Interessierte Kreise nutzen die Situation, um der Stadtverwaltung vorzuwerfen, sich zu wenig gegen die Rechtsextremen und ihre beleidigenden Wahlaussagen zu stellen. Doch die Verwaltung ist zu strengster Neutralität verpflichtet, wie auch ein der Redaktion vorliegendes Schreiben der Landesdirektion Dresden vom Mai 2009 belegt.
