Theater Görlitz
Kreistag Görlitz will Gerhart-Hauptmann-Theater drastisch sparen lassen
Vom 16.03.2012
Zittau. Am 14. März 2012 hat der Görlitzer Kreistag das Sparprogramm für das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz/Zittau mit deutlicher Mehrheit beschlossen und damit Gegenvorschläge, darunter das Modell einer Theater-Holding, vom Tisch gewischt. In den vergangenen Wochen und Monaten hatten sich Bürger, Bürgerinitiativen, Vereine und Parteien vor allem im Süden des Landkreises Görlitz dafür stark gemacht, die Theaterstandorte in Görlitz und Zittau zu sichern. Nun wird befürchtet, dass die Zittauer Bühne auf lange Sicht nicht nicht mehr überleben wird.
Kundgebung für die Theater Görlitz und Zittau
Vom 05.03.2012
Landkreis Görlitz. Im Namen eines Bündnisses aus Parteien, Vereinen und Gewerkschaften ruft Jan Roscher, Leiter des projekTTheater Zittau e.V., für den 12. März 2012 um 18 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Theater in Zittau auf. Worum es geht, erklärt Roscher so: "Ziel ist es, vor der Entscheidung im Kreistag Görlitz am 14. März deutlich zu machen, dass den Menschen die Theater im Landkreis MehrWert sind." Das Bündnis hat sich auf den nachstehenden Aufruf geeinigt.
Theater Görlitz lockt in frivolem Ambiente zum finalen Höllengalopp
Vom 28.02.2012
Görlitz. Skandal liegt in der Luft! Nichts neues? Doch! Denn der jährliche Opernball ist urplötzlich aus Geldnot gestrichen, aber das Publikum hat den Saal längst okkupiert. Angesichts leerer Kassen darf guter Rat nicht teuer sein und Not macht erfinderisch. Also schaut sich der Conferencier auf der Hinterbühne um, ob nicht doch noch "was geht". Der neue GerHarT ist da
Vom 07.02.2012
Görlitz | Zittau. Stoff zum Denken sowie Aufführungs- und Premierentermine des Gerhart-Hauptmann-Theaters mit seinen Spielstätten in Görlitz und Zittau bietet die Februar/März-Ausgabe der Theaterzeitung "GerHarT".Trotz Steuermehreinnahmen am Theater sparen?
Vom 14.01.2012
Görlitz | Zittau. Mehr als 6.000 Unterstützer von Zittau bis Kiel haben die Online Petition "Theater Zittau muss bleiben!" per 13. Januar 2012 unterzeichnet. Eine bemerkenswert große Beteiligung, findet auch die Linkspartei. Sie sieht den Bürgerwillen dokumentiert, sich "den Repressalien auf finanzpolitischem Gebiet durch den Freistaat Sachsen zu widersetzen". Die Linken sehen einen historisch gewachsenen Anspruch auf Lebensqualität, der "für die Übernahme der Landesbühne in die Kulturraumfinanzierung geopfert" werden soll. In dieses Horn stößt der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Zittauer Stadtrat und Kreisrat Hans-Joachim Wolf, wenn er sagt: "Es ist keine Frage des Willens sondern eine Frage des fehlenden Potentials, dass Zittau allein nicht die vom Freistaat geschaffenen Finanzlöcher stopfen kann. Der Freistaat muss sich seiner Verantwortung stellen und aufhören, die einzelnen Regionen auseinander zu dividieren."
Gunkels Vorstoß für das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau hat Erfolg
Vom 09.01.2012
Görlitz | Zittau | Dresden. Am 8. Dezember 2011 hatte Bundestagsmitglied Wolfgang Gunkel (SPD) in einem Schreiben an die sächsische Kunstministerin Prof. Dr. Dr. Sabine Freifrau von Schorlemer seine Sorge um den Erhalt der Zittauer Spielstätte des Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau zum Ausdruck gebracht. Er hatte an die Bedeutung des ältesten Stadttheaters Ostdeutschlands erinnert und die Folgen des Eingriffs in den Kulturetat - gemeint ist die indirekte Kürzung um 3,1 Millionen Euro wegen der Eingliederung der Sächsischen Landesbühnen - im strukturschwachen Ostsachsen offengelegt. Die Antwort der Staatsministerin vom 29. Dezember 2011 kann Gunkel zumindest als deutlichen Teilerfolg verbuchen, denn das Schreiben der von Schorlemers endet mit den Worten: "lch bin davon überzeugt, dass die Verantwortlichen im Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, bei den Trägern und im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien die Bedenken der Besucher und der Beschäftigten des Theaters in Zittau berücksichtigen. Die Weiterführung der Strukturmaßnahme ist m.E. unerlässlich, dabei sollten die Interessen der Sitzgemeinden, der Träger, aber auch der anderen Sparten Eingang in die weiteren Überlegungen finden. Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ist weiterhin bereit, den Prozess moderierend und ggf. flnanzlell zu beglelten."
Theaterbelegschaft in Zittau verlangt Gleichbehandlung
Vom 21.12.2011
Zittau. Mit einem offenen Brief haben sich die Beschäftigten des Zittauer Theaters an die Freunde ihres Theaters gewandt - und mit einem persönlichen Schreiben an ihren Generalintendanten Klaus Arauner. Beide Schreiben liegen dem Görlitzer Anzeiger vor.
Viva! La Via Regia
Vom 11.11.2011
Dresden. 'VIVA! LA VIA REGIA - Vorhang auf für den Weg, die die Welt bedeutet(e)' heißt es ab dem 13. November 2011 zu sieben Aufführungen im Staatsschauspiel Dresden. Aus den knapp 30 Aufführungen bei VIVA! LA VIA REGIA werden sieben beispielhafte gezeigt. Das Theater Görlitz, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN, wesentlich unterstützt auch vom Theater Bautzen und der VEOLIA-Stiftung Görlitz, hatten Jugendliche und Schüler der trinationalen Region dazu aufgerufen, selbst Theaterstücke, Pantomimen oder Sketchs zur 3. Sächsischen Landesausstellung zu entwickeln - die dann im Juni 2011 im und ums Theater Görlitz gezeigt wurden. Am Sonntag, dem 13., ist ein Bouquet aus zwei polnischen und fünf deutschen Aufführungen zu sehen, die Darsteller sind zwischen 8 und 18 Jahren alt. Gleichzeitig gibt es im Theater Görlitz um 10 Uhr das dritte der Konzerte HEXENRITT & DRACHENTÖNE für Kids und den Rest der Familie, diesmal mit dem Thema TIERISCH! TIERISCH!. Der gesamte Tag könnte auch heißen VIVA! LA FANTASIA - und es sind Kinder und Jugendliche, die uns wieder an die wunderbarste unserer Kräfte erinnern und für sie begeistern: die Vorstellungskraft.
ENSO-Jazz-Tour verlegt Görlitzer Konzert
Vom 02.10.2011
Görlitz. Das für den 9. Oktober 2011 als Abschluss der ENSO-Jazz-Tour geplante Konzert von Bruno Böhmer Camacho (Nostalgic Vision) um 19 Uhr im Theater Görlitz wird nun als Doppelkonzert mit Piadeux aus Berlin im Fotomuseum in der Löbauer Straße 7 stattfinden.
Tourismusverein Görlitz will Ausbau der Tourismusbranche voranbringen
Vom 23.09.2011
Görlitz. Mitglieder und Freunde des Tourismusvereins Goerlitz e.V. hatten zum Altstadtfest Görlitz in historischen Kostümen ausgeschenkt und sich erstmals auch beim Verkauf der Anstecknadel zum Fest erprobt. Der Lohn der Mühen: 1.700 Euro, mit denen der Görlitz-Tourismus ausgebaut werden soll. Auch im Jahr 2012, so der Vorstand des Tourismusvereins, werde man sich beim Görlitzer Altstadtfest wieder aktiv einbringen.
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