Szczecin
Wegweiser sein - bemerkenswerte Ausstellung im Kulturhaus
Vom 03.03.2010
Görlitz-Zgorzelec | Berlin. Eine Wanderausstellung zum Thema "Grenze - welche Grenze? Menschen an Oder und Neiße" kommt in die Europastadt Görlitz Zgorzelec. Das Projekt des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Herrn Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, wird vom 16. bis zum 28.03.2010 im Städtischen Kulturhaus (Miejski Dom Kultury) gezeigt. Gestaltet haben die Ausstellung die Berliner Agentur anschlaege.de und Jeannette Merker, bei der Konzeption war die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) mit im Boot. Das Credo der Macher: "Es wäre naiv, zu meinen, die grenzüberschreitenden Projekte und Aktivitäten zwischen Görlitz.Zgorzelec und Świnoujście, von denen diese Ausstellung erzählt, repräsentierten den Alltag an der deutsch-polnischen Grenze. Natürlich ist dies nicht der Fall. Aber sie können Wegweiser sein."18 Nominierungen für Deutsch-Polnischen Journalistenpreises
Vom 27.04.2009
Stettin (Szczecin). Die Internationale Jury für den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2009 hat sich auf einer zweitägigen Tagung in Stettin auf die Preisträger im 12. Wettbewerb verständigt und die 18 Nominierungen in den drei Kategorien bestätigt. Die Nominierten aus 145 Einsendern sind zur feierlichen Preisverleihung am 18. Juni 2009 um 19 Uhr im Modernen Theater in Stettin im Rahmen der 2. Deutsch-Polnischen Medientage als Ehrengäste geladen. Wer in diesem Jahr die Preise in Print, Hörfunk und Fernsehen erhält, wird erst auf der Veranstaltung selbst bekannt gegeben. Das Preisgeld beträgt erstmals 5.000 Euro pro Kategorie.
Tillich für vereinfachte Zusammenarbeit zwischen deutschen und polnischen Nachbarregionen
Vom 06.11.2008
Posen (Poznań). Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich sieht bei der Zusammenarbeit der deutschen und polnischen Nachbarregionen Verbesserungsbedarf. „Wir können nicht für jedes Vorhaben, das eine gemeinsame Institution benötigt, einen Staatsvertrag abschließen“, sagte Tillich bei einem Treffen ostdeutscher Ministerpräsidenten mit hochrangigen polnischen Regierungsvertretern am Mittwoch in Poznań. Für eine gute Zusammenarbeit auf regionaler Ebene seien kurze Verfahrenswege nötig. Dafür bräuchten die polnischen Woiwodschaften mehr Kompetenzen. Dann könnten gemeinsame Projekte wie Verkehrsinfrastruktur, kommunale Zusammenarbeit, Kindergärten oder Kläranlagen leichter realisiert werden. Vorbild sei das Karlsruher Abkommen, das den Grenzregionen in Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg mehr Kompetenzen einräume.

