StaLag VIIIa

 
  • Aktion Sühnezeichen im StaLag IIIVa

    Vom 16.07.2011

    Aktion Sühnezeichen im StaLag IIIVa Görlitz | Zgorzelec. Beim 4. Internationalen Workcamp arbeitet der MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN im Jahr 2011 mit der AKTION SÜHNEZEICHEN FRIEDENSDIENSTE zusammen. 26 Jugendliche aus Deutschland, Polen und Italien werden vom 16. bis zum 31. Juli 2011auf dem Gelände des ehemaligen StaLag VIIIa im ehemaligen Görlitzer Stadtteil Moys (Zgorzelec-Ujazd) restaurierend und pflegerisch arbeiten. Wesentlich unterstützt wird der MEETINGPOINT dabei vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk, der Gemeinde Zgorzelec, der Stadt Zgorzelec und dem Technischen Hilfswerk Görlitz.

  • Fördergelder für Grenzregion bestätigt

    Vom 04.07.2011

    Krummhübel (Karpacz). Am 28. und 29. Juni 2011 fand in Krummhübel die Sitzung des deutsch-polnischen Begleitausschusses im Rahmen des Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen - Polen 2007-2013 statt. Das sächsisch-polnische Entscheidungsgremium bestätigte 15 Kooperationsprojekte, die nun mit insgesamt 13,87 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) gefördert werden sollen. Seit Förderbeginn im Jahr 2009 konnten fast 65 Millionen Euro von den insgesamt 98,8 Millionen Euro der zur Verfügung stehenden EU-Fördermittel in Projekte umgesetzt werden.

  • Godehard Schramm liest auf dem Gelände des StaLag VIIIa

    Vom 30.06.2011

    Görlitz | Zgorzelec. Godehard Schramm aus Franken ist mehrsprachiger Poet. Für drei Nächte wechselt er von der Aisch an die Neiße, um zu den 24 Dichtenden zu gehören, die die Europastadt für ein langes Wochenende in ein literarisches P.E.N.-Eldorado verwandeln. Schramm hat im Jahr 2007 sein Buch "Einladungen nach Polen - So nah und so exotisch" veröffentlicht. Für den MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN lag es nahe, ihn einzuladen, auf der so fernen nahen Ostseite der Neiße, im polnischsprachigen Stadtzwilling, aus seinem Werk zu lesen. Und das an einem Ort, dessen Bedeutung allmählich zum Bewusstsein einer Stadt gehört, in der Europa täglich wirklich wird - auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers StaLag VIIIa.

  • Bundespräsident Wulff kommt nach Görlitz

    Vom 09.06.2011

    Görlitz. Drei Tage, bevor er in Berlin den polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski empfängt, kommt Bundespräsident Christian Wulff am 14. Juni 2011 zu den Brückenbauern nach Görlitz-Zgorzelec. Die vom Fluss Neiße verbundene Zwillingsstadt, durch die EU-Osterweiterung wieder in die Mitte Europas gerückt, ist einer der Orte, in denen das Zusammenwachsen des bis 1989 gespaltenen Kontinents täglich geschieht. "Engagement schlägt Brücken" nennt das Bundesfamilienministerium die Veranstaltung. Der Bundespräsident erweist ihr durch seine Anwesenheit die Ehre und gibt ihr besonderes Gewicht.

  • Prix Henri Akoka trotz Finanzmisere verliehen

    Vom 08.04.2011

    Prix Henri Akoka trotz Finanzmisere verliehen Löbau. Debora Buschmann aus Chemnitz hat auch im Jahr 2011 den Prix Henri Akoka, gestiftet vom MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN, beim Sächsischen Landeswettbewerb "Jugend musiziert" gewonnen. Der Preis wurde am 27. März 2011 vom Geschäftsführer des Sächsischen Musikrates, Torsten Tannenberg, in Löbau überreicht. Verliehen wird der Prix Henri Akoka für hervorragende Leistungen auf der Klarinette. Er trägt seinen Namen nach dem Klarinettisten Henri Akoka, der bei der ersten Aufführung des Quartetts auf das Ende der Zeit von Olivier Messiaen am 15. Januar 1941 in der Theaterbaracke des Kriegsgefangenenlagers StaLag VIIIa in Görlitz (im heute polnischen Teil), den Klarinettenpart spielte. Henri Akoka gelang es, beim dritten Fluchtversuch aus dem Lager in den nicht von den Nazis besetzten Teil Frankreichs zu entkommen.

  • Zeitloser Auftakt

    Vom 14.01.2011

    Görlitz-Zgorzelec. Neujahrskonzerte fühlen sich anders an: Prickelnde Melodien, ein bisschen Plüsch und Schwung im Dreivierteltakt. Das Neujahrskonzert, das in Görlitz vor 70 Jahren gespielt wurde, kennt keine Ohrwürmer, nur harte Stühle und verzichtet auf Taktstriche. „Quartett auf das Ende der Zeit“ sind die acht Sätze für Klavier, Cello, Geige und Klarinette überschrieben, die am 15. Januar 1941 erstmals vor Publikum gespielt wurden. Komponiert hat sie ein Franzose in Gefangenschaft, Olivier Messiaen. Sein Thema ist das abgründige Leid, das Menschen im Krieg erfahren - und die Kraft und Würde der menschlichen Seele, die das zu übersteigen vermag.

  • Messian meets Ska

    Vom 09.01.2011

    Görlitz-Zgorzelec. Musik verbindet - auch den Komponisten Olivier Messian, der als Kriegsgefangener in Görlitz-Moys (heute Zgorzelec) sein "Quartett auf das Ende der Zeiten" schuf und gemeinsam mit Leidensgenossen uraufführte, und Ska, eine etwas härtere Gangart des Reggae. Wenn am 15. Januar 2011 der MEETINGPOINT MUSIC MESSIAN sein inzwischen traditionelles Konzert im Zelt auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers StaLag VIIIa in Zgorzelec gibt, ist die Neiße-Nysa-Nisa kein Grenzfluss, sondern ein die trinationale Region verbindender. Aber auch zwischen Ska und dem Quartett auf das Ende der Zeit gibt es keine Grenze, denn solche Trennungen existieren - schlimmstenfalls - nur im Kopf.

  • Zum 70. Geburtstag einer Musik

    Vom 30.12.2010

    Zum 70. Geburtstag einer Musik Görlitz-Zgorzelec. Wir wachsen beständig. Auch wenn wir äußerlich erwachsen sind, ist unser inneres Wachstum, das der Persönlichkeit nämlich, nicht beendet, schreitet fort, solange wir bei Bewußtsein und am Leben sind. Die Außenwelt ist an diesem Erweitern, dem Aufblühen unserer Innenwelt, wesentlich beteiligt, kann es jedoch auch behindern, lähmen, beenden im schlimmsten Fall: durch Angst, Not, Qualen und Schmerzen beispielsweise oder Armut, Krieg, Gefangenschaft. Doch selbst diese Bedrohungen vermag unsere Persönlichkeit so zu überwinden, daß sie sich vielleicht gerade daran in unvorhersehbarer Weise aufrichtet. ODYSSEE und ILIAS stammen von einem blinden Dichter, der größte Teil Beethoven'scher Werke von einem ertaubenden, am Ende seines Lebens gehörlosen Komponisten, Bach hat seine letzte, bewegende Melodie als Sterbender diktiert. Auch das im StaLag VIIIa vollendete QUARTETT AUF DAS ENDE DER ZEIT schuf Olivier Messiaen unter Hunger und Kälte leidend als Kriegsgefangener in Görlitz im Winter 1940/41. Am 70. Geburtstag dieser Musik, deren Spannkraft und ins Außerzeitliche gerichtete Zuversicht nicht das Mindeste eingebüßt haben, erfolgt eine Aufführung im Zelt auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers am südlichen Stadtrand des heutigen Zgorzelec.

  • Roman Zglobicki ist tot

    Vom 24.08.2010

    Roman Zglobicki ist tot Görlitz-Zgorzelec. In einem Nachruf würdigt die Görlizer Stadtverwaltung den hoch geschätzten polnischen Pädagogen, Schriftsteller und Forscher Roman Zglobicki. Der Zgorzelecer Bürger war erst im Mai 2010 anlässlich der traditionellen gemeinsamen Sitzung der Zgorzelecer und Görlitzer Stadträte mit dem Ehrentitel für „Verdienste um die Europastadt Görlitz/Zgorzelec“ ausgezeichnet worden.

  • Erinnern für die Zukunft beim MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN

    Vom 29.07.2010

    Erinnern für die Zukunft beim MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN Görlitz-Zgorzelec. Seit dem 17. Juli 2010 waren beim MEETINGPOINT 17 Jugendliche aus Polen und Italien zu Gast. Im dritten Internationalen Workcamp arbeiten sie zwei Wochen auf dem Terrain des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers StaLag VIIIa im polnischen Teil der europäischen Zwillingsstadt. In diesem Jahr sind es vor allem restaurierende Arbeiten, für die die jungen Menschen vierzehn Tage ihrer Ferien opfern. Vergangene Woche hatten sie dazuhin einen Besuch bei dem Kooperationspartner, bei dem der MEETINGPOINT in die Lehre gegangen ist und von dem er weiter beständig lernt: der Gedenkstätte Ehrenhain-Zeithain und einen wichtigen Gedankenaustausch mit jungen Schülern, die in Hirschfelde in beispielhafter Weise seit zwei Jahren daran arbeiten, ein Arbeitslager (DAS VERGESSENE LAGER) aus der Zeit des Faschismus nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und das Gedenken an die Menschen zu erhalten, die dort als Zwangsarbeiter leben mußten oder starben. Die Begegnung fand in den Räumen statt, in denen der MEETINGPOINT bis zum 7. Oktober 2010 am Postplatz/Theaterpassage in Görlitz die Doppelausstellung WEISSE ROSE/BIAŁA RÓŻA und KINDER IN UNIFORM zeigt. Dieses Erinnern für die Zukunft bleibt wesentlich für die gesamte Arbeit des MEETINGPOINT. Denn das Zusammenleben und Zusammenwachsen der Nationen in Europa beruht auf einer einzigartigen menschlichen Fähigkeit: zu vergeben. Dieses Vergeben kann seine Kraft aber nur entfalten, wenn es nicht zu einem Vergessen wird.

 

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