Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
Görlitzerin ist Namenspatin für Milbe
Vom 28.01.2012
Görlitz. Eine Görlitzerin ist jetzt millionenfach im Regenwald Vietnams vertreten: Für Kerstin Franke ist es eine große Ehre, dass eine russischen Zoologen entdeckte Hornmilbe nun "Caucasiozetes frankeae" heißt. Wie es dazu kam? Kerstin Franke ist Mitarbeiterin des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz und betreut dort seit 1990 die Sammlung der Spinnentiere, zu denen die Milben gehören, und redigiert die vom Museum heraus gegebene Milbenzeitschrift „Acari“. Darin werden weltweit aktuelle Literaturangaben und Beschreibungen neuer Arten ausgewählter Milbengruppen gesammelt und jährlich veröffentlicht - eine ganz bedeutsame Inforationsquelle für die Milbenforscher. Die Namensvergabe für die Milbe ist ein großes Dankeschön der Forscher aus Nischni Nowgorod (Нижний Новгород, 1932 bis 1990 Gorki / Горький) und Moskau (Москвa) für die unermüdliche Arbeit der studierten Chemikerin dar.Senckenberg Museum Görlitz veröffentlicht Herbstprogramm
Vom 05.09.2011
Görlitz. Rund 30 Vorträge, Exkursionen und Schaufütterungen umfasst das Herbstprogramm des Senckenberg Museums für Naturkunde in Görlitz. Hervorzuheben sind die Humboldtvorlesung am 7. Oktober und die Verleihung des Görlitzer Meridian Naturfilmpreises am 12. November 2011. Erhältlich ist das Programm in Papierform während der Öffnungszeiten an der Museumskasse und als Download auf der Webseite des Museums.
Görlitzer Meridian Naturfilmpreis 2011 vergeben
Vom 01.06.2011
Görlitz. Wie Thomas Neumann, Vorsitzender des Fördervereins des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz, mitteilte, geht der mit 2.500 Euro dotierte Görlitzer Meridian Naturfilmpreis im Jahr 2011 an den international bekannten Naturfilmer Karlheinz Baumann. Der Förderverein des Naturkundemuseums Görlitz vergibt den Görlitzer Meridian Naturfilmpreis seit 2001 alle zwei Jahre an einen Naturfilmer und ehrt damit dessen Gesamtwerk.
Geh und sieh!
Vom 19.11.2010
Görlitz-Zgorzelec. Bildsplitter, Lebenszeichen, biografische Chiffren, gedankenlose Posen der Sieger auf Zeit, aber auch Lebenswege bis zum abrupten Abbruch durch Mord und ganze musikalische - zum Teil noch immer nicht erklungene - Werke aus der Wüstenei des Todes, in die der Faschismus den Europäischen Kontinent und seine Kulturen, allen voran die Jüdische, zwischen 1933 und 1945 beinahe unwiderruflich verwandelt hätte, werden vom 12. November bis zum 11. Dezember 2010 in der ehemaligen Synagoge zu Görlitz als Doppelausstellung "Neue Jüdische Schule" und "Jüdische Spurensuche" gezeigt.

