Olivier Messiaen

 
  • Fördergelder für Grenzregion bestätigt

    Vom 04.07.2011

    Krummhübel (Karpacz). Am 28. und 29. Juni 2011 fand in Krummhübel die Sitzung des deutsch-polnischen Begleitausschusses im Rahmen des Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen - Polen 2007-2013 statt. Das sächsisch-polnische Entscheidungsgremium bestätigte 15 Kooperationsprojekte, die nun mit insgesamt 13,87 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) gefördert werden sollen. Seit Förderbeginn im Jahr 2009 konnten fast 65 Millionen Euro von den insgesamt 98,8 Millionen Euro der zur Verfügung stehenden EU-Fördermittel in Projekte umgesetzt werden.

  • Prix Henri Akoka trotz Finanzmisere verliehen

    Vom 08.04.2011

    Prix Henri Akoka trotz Finanzmisere verliehen Löbau. Debora Buschmann aus Chemnitz hat auch im Jahr 2011 den Prix Henri Akoka, gestiftet vom MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN, beim Sächsischen Landeswettbewerb "Jugend musiziert" gewonnen. Der Preis wurde am 27. März 2011 vom Geschäftsführer des Sächsischen Musikrates, Torsten Tannenberg, in Löbau überreicht. Verliehen wird der Prix Henri Akoka für hervorragende Leistungen auf der Klarinette. Er trägt seinen Namen nach dem Klarinettisten Henri Akoka, der bei der ersten Aufführung des Quartetts auf das Ende der Zeit von Olivier Messiaen am 15. Januar 1941 in der Theaterbaracke des Kriegsgefangenenlagers StaLag VIIIa in Görlitz (im heute polnischen Teil), den Klarinettenpart spielte. Henri Akoka gelang es, beim dritten Fluchtversuch aus dem Lager in den nicht von den Nazis besetzten Teil Frankreichs zu entkommen.

  • Skulptur für StaLag-Gelände

    Vom 16.01.2011

    Görlitz-Zgorzelec. Die erste von zu den acht Sätzen des QUARTETT AUF DAS ENDE DER ZEIT geschaffenen Edelstahlskulpturen des Metallbildhauers Matthias Beier ist am 13. Januar 2010 im Bereich der ehemaligen Theaterbaracke des StaLag VIIIa aufgestellt worden. Dort hatten Henri Akoka, Jean le Boulaire, Étienne Pasquier und Olivier Messiaen am 15. Januar 1941 das Werk vor etwa 400 Mithäftlingen und den Deutschen Bewachern erstmals aufgeführt.

  • Zum 70. Geburtstag einer Musik

    Vom 30.12.2010

    Zum 70. Geburtstag einer Musik Görlitz-Zgorzelec. Wir wachsen beständig. Auch wenn wir äußerlich erwachsen sind, ist unser inneres Wachstum, das der Persönlichkeit nämlich, nicht beendet, schreitet fort, solange wir bei Bewußtsein und am Leben sind. Die Außenwelt ist an diesem Erweitern, dem Aufblühen unserer Innenwelt, wesentlich beteiligt, kann es jedoch auch behindern, lähmen, beenden im schlimmsten Fall: durch Angst, Not, Qualen und Schmerzen beispielsweise oder Armut, Krieg, Gefangenschaft. Doch selbst diese Bedrohungen vermag unsere Persönlichkeit so zu überwinden, daß sie sich vielleicht gerade daran in unvorhersehbarer Weise aufrichtet. ODYSSEE und ILIAS stammen von einem blinden Dichter, der größte Teil Beethoven'scher Werke von einem ertaubenden, am Ende seines Lebens gehörlosen Komponisten, Bach hat seine letzte, bewegende Melodie als Sterbender diktiert. Auch das im StaLag VIIIa vollendete QUARTETT AUF DAS ENDE DER ZEIT schuf Olivier Messiaen unter Hunger und Kälte leidend als Kriegsgefangener in Görlitz im Winter 1940/41. Am 70. Geburtstag dieser Musik, deren Spannkraft und ins Außerzeitliche gerichtete Zuversicht nicht das Mindeste eingebüßt haben, erfolgt eine Aufführung im Zelt auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers am südlichen Stadtrand des heutigen Zgorzelec.

  • Total diagonal oder développement durable

    Vom 06.07.2010

    Total diagonal oder développement durable Paris | Görlitz-Zgorzelec. Die Komponistin Marie-Ange Epiter, Schülerin Olivier Messiaens und Lehrerin an einer Grundschule im 11. Arrondissement und der Bürgermeister von Paris, Monsieur Bertrand Delanoë, hatten den MEETINGPOINT MUSIC MESSIEAN zum Musikfest der Grundschulen unter dem Motto développement durable (beständige Entwicklung) nach Paris eingeladen. Am 21. Juni 2010, dem Tag der Fête de la Musique in Paris, gaben etwa 800 Kinder von zwanzig Pariser Grundschulen und ihre Lehrer im Parc Floral in Vincennes ein fast dreistündiges Konzert. Die Kinder von Marie-Ange Epiter trugen dabei begeisternd ihre eigenen Kompositionen vor.

  • Von Schorlemer: „Meetingpoint Music Messiaen leistet großartigen Beitrag für Begegnung und Verständnis“

    Vom 16.01.2010

    Görlitz-Zgorzelec | Brüssel (Bruxelles). Anlässlich des am 15. Januar 2010 in Zgorzelec stattgefundenen Konzertes junger Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern sagte Sachsens Kunstministerin und Schirmherrin des „Meetingpoint Music Messiaen“ Sabine von Schorlemer: „Europas Zukunft ist abhängig von der Fähigkeit der Menschen, Grenzen und historische Erfahrungen zu überwinden und gemeinsam Neues zu schaffen. Der Meetingpoint Music Messiaen wird hierfür ein wichtiger Entfaltungsraum. Die gemeinsame kulturelle Sprache in Europa, die ihren Ausdruck findet in allen Bereichen des Kunst- und Kulturlebens, ist Grundlage der Begegnung und des Verständnisses der Menschen und auch der Arbeit im Meeting Point.“ An gleicher Stelle wurde 1941 das Quartett „Auf das Ende der Zeit“ des französischen Komponisten Olivier Messiaen vor Gefangenen und Soldaten im StaLag VIIIa uraufgeführt.

  • Visionen mit Musik erleben / Tekst po polsku

    Vom 14.01.2010

    Visionen mit Musik erleben / Tekst po polsku Görlitz-Zgorzelec. Visionen haben? - na gut, möglich. Aber Visionen hören, kann man das? Man kann. Einen Menschen, der Visionen hat, nennen wir einen mit seherischen Fähigkeiten Begabten, einen Seher - obwohl wir doch alle sehen können. Womit sieht denn der Seher? Genau mit dem BinnenSinn, mit dem ein Komponist Visionen hört. Mit seinem inneren Ohr der Eine, mit seinem inneren Auge der Andere. Der blinde Homer, heißt es, hat seine unendlichen Gesänge nicht vorgelesen - er trug sie auswendig vor. Im Englischen bedeutet auswendig wissen: to know by heart, vom Herzen her wissen.

  • Europastädter beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2009 auf Platz drei

    Vom 23.10.2009

    Görlitz-Zgorzelec. Die jungen Forscher der Geschichtswerkstatt des MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN aus dem Gimnazjum I in Zgorzelec und dem Joliot-Curie-Gymnasium Görlitz sind im diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten bundesweit auf Platz 3 gekommen. Der von Bundespräsident Heinemann und dem Hamburger Stifter Kurt A. Körber 1959 initiierte Wettbewerb hatte dieses Jahr als Thema: "Helden: Verehrt - Verkannt . Vergessen." Die Nachwuchs-Historiker des MEETINGPOINT suchten sich dafür den Komponisten Olivier Messiaen (1908 bis 1992) aus, der als Kriegsgefangener im Görlitzer StaLag VIIIa (heute liegt das Gelände in der polnischen Hälfte der europäischen Doppelstadt Görlitz-Zgorzelec) nicht nur sein Quartett auf das Ende der Zeit vollendete, sondern es unter widrigsten Bedingungen mit drei Leidensgefährten am 15. Januar 1941 vor 400 Mitgefangenen und den deutschen Bewachern in der eiskalten Theaterbaracke des Lagers uraufführte. Die Jugendlichen sehen darin eine menschliche und kulturelle Heldentat inmitten des Menschlichkeit und und Kultur vernichtenden Zweiten Weltkrieges.

  • Klangbrücke im Dreiländereck

    Vom 22.09.2009

    Görlitz-Zgorzelec | Reichenberg (Liberec). Im internationalen Dreieck, das Polen, Deutschland und die Tschechische Republik bilden, beginnen die Neue Lausitzer Philharmonie und der Meetingpoint Music Messiaen gemeinsam mit dem Theater!Görlitz eine programmatische Zusammenarbeit. Generalmusikdirektor Eckehard Stier dirigiert Olivier Messiaens Le Chant des Déportés und Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie.

  • Wettbewerb für den Bau des Meetingpoint Music Messiaen

    Vom 17.05.2009

    Görlitz-Zgorzelec. Für den Bau des Meetingpoint Music Messiaen haben die Stiftung Fundacja Centrum Wspierania Przedsiebiorczości aus Zgorzelec, der Landkreis, Stadt und Gemeinde Zgorzelec angehören, in Kooperation mit dem Meetingpoint Music Messiaen e.V., einen offenen Wettbewerb ausgelobt. Der Meetingpoint soll als Begegnungsort für die Jugendlichen und Künstler der Zwillingsstadt Görlitz-Zgorzelec, der trinationalen Region und Europas auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers StaLag VIIIa entstehen.

 

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