Marschallamt
Kraftwerk Turów wird leiser
Vom 03.10.2009
Türchau (Turów). Das grenznahe polnische Braunkohle-Großkraftwerk Turów, das in der Nähe des Zittauer Ortsteils Hirschfelde im Landkreis Görlitz liegt, soll künftig deutlich weniger Lärm verursachen. Darauf haben sich am 2. Oktober 2009 die polnische Kraftwerksleitung und das sächsische Umweltministeriums geeinigt. Nach jahrelangen Verhandlungen bestätigte der Betreiber des Kraftwerks die Messergebnisse, die das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) im vergangen Jahr auf deutscher Seite ermittelt hat. Das Energieunternehmen kündigte daraufhin umfangreiche Investitionen in Lärmsanierungsmaßnahmen an. Ab März 2010 soll beispielsweise die Dämmung bei den Abluftventilatoren und den Entstaubungsanlagen wesentlich verbessert werden. Dabei soll sich die Lärmbelastung um bis zu 15 Dezibel verringern. Polen für die Wirtschaft
Vom 07.12.2008
Görlitz-Zgorzelec. Einen deutsch-polnischen Informationstag für Arbeitgeber richten die Agentur für Arbeit und die IHK-Geschäftsstelle Görlitz aus. Voranmeldungen sind erwünscht.
Niederschlesien in sächsischer Landesvertretung
Vom 07.12.2008
Berlin Sachsen | Niederschlesien. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat die polnische Woiwodschaft Niederschlesien (Dolni Slask) als wichtigste osteuropäische Nachbarregion Sachsens gewürdigt. „Vor bald zehn Jahren hat mit der Regionalpartnerschaft eine Erfolgsgeschichte begonnen. Damals wurde der Grundstein für die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Niederschlesien gelegt“, sagte Tillich am Abend des 4. Dezember 2008 in der sächsischen Landesvertretung in Berlin bei einer gemeinsamen Festveranstaltung mit hochrangigen Vertretern der Woiwodschaft Niederschlesien. Heute gebe es eine gute Zusammenarbeit vieler polnischer und sächsischer Behörden, Kultureinrichtungen und Schulen. Zahlreiche gemeinsame Projekte seien auf den Weg gebracht worden.
