Lausitzer Neiße
Hochwassersituation am 30. September 2010
Vom 30.09.2010
Landkreis Görlitz. Während die Flut Brandenburg erreicht hat, ist im Landkreis Görlitz zunehmend eine Entspannung der Lage angesagt.
Hochwassersituation im Landkreis Görlitz - 9. August 2010, 18 Uhr
Vom 10.08.2010
Landkreis Görlitz. In den Ortslagen des Landkreises Görlitz entlang der Lausitzer Neiße wurde der Katastrophenalarm durch den Katastrophenstab am 9. August 2010 um 17 Uhr für die Städte Görlitz, Ostritz, Zittau sowie die Gemeinden Großschönau und Olbersdorf aufgehoben. Die Pegelstände der Lausitzer Neiße lagen um 19 Uhr in Zittau bei 2,30 Meter, fallend (Alarmstufe 1), in Görlitz bei 4,77 Meter, fallend (Alarmstufe 3) und in Podrosche bei 5,40 Meter, fallend (Alarmstufe 4).Neiße bricht zum Berzdorfer See durch
Vom 08.08.2010
Landkreis Görlitz. Im Katastrophenkreis bleibt die Lage weiter dramatisch. Während die Wasserstände in Zittau an Mandau, Löbauer Wasser und Lausitzer Neiße leicht sinken, meldet Görlitz am frühen Morgen des 8. August 2010 noch immer steigende Pegel an der Neiße.
Hochwasserschutz für Ostritz fertiggestellt
Vom 19.03.2009
Ostritz. Sachsens Umweltminister Frank Kupfer hat am 18. März 2009 die Hochwasserschutzanlage für die Stadt Ostritz an der Lausitzer Neiße symbolisch freigegeben. „Mit dem drei Kilometer langen System aus Deichen und Spundwänden verfügt die Stadt erstmals in ihrer langen Geschichte über Schutz vor einem Hochwasser, wie es statistisch einmal in einhundert Jahren eintritt“, so Kupfer. Schon bei zehnjährlichen Ereignissen war die Stadt bisher von Hochwasser betroffen. Zuletzt im Sommer 1981 gab es in Ostritz meterhohe Überschwemmungen mit großen Schäden an den Gebäuden und an der Infrastruktur.
Umweltschutzpartnerschaft Sachsen - Niederschlesien
Vom 25.02.2009
Ostritz | St.Marienthal. Im Jahre 1999 haben der Freistaat Sachsen und der polnische Verwaltungsbezirk (Woiwodschaft) Niederschlesien (Dolny Slask) eine "Gemeinsame Erklärungen über Zusammenarbeit" unterzeichnet. Einer der zentralen Punkte war die Vereinbarung über eine enge Kooperation im Bereich des Umweltschutzes. Grund: Der sächsisch-polnische Grenzraum gehörte bis weit in die 1990er Jahre zu den europäischen Regionen mit den höchsten Umweltbelastungen. „Damals wurde die Grenzregion an der Neiße oft als Schwarzes Dreieck bezeichnet. Wer sich heute dort umschaut, kann das nicht mehr verstehen. Aus dem schwarzen wurde ein grünes Dreieck“, sagte Umweltminister Frank Kupfer am 25. Februar 2009 auf dem Empfang zum zehnjährigen Jubiläum der Partnerschaft im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal im Landkreis Görlitz.Vorläufige Flutungszahlen 2008
Vom 20.12.2008
Senftenberg / Zły Komorow. Die Flutungszentrale Lausitz in Senftenberg hat mit heutigem Stand (18.12.2008) anhand ihrer Überwachungs- und Durchflusspegelzahlen vorläufige Flutungsvolumina für das Jahr 2008 ermittelt. Die Mitarbeiter der LMBV haben in diesem Jahr (per 18.12.2008) bereits rund 142 Mio. Kubikmeter Flutungswasser aus der Spree, der Schwarzen Elster und der Lausitzer Neiße zur Flutung der Bergbaufolgeseen in der Lausitz entnehmen können, teilte Pressesprecher Dr. Uwe Steinhuber auf Nachfrage mit. „Das Ergebnis kann sich den kommenden zwei Wochen noch verbessern.“ Die Flutungszentrale Lausitz bei der LMBV arbeitete in den zurückliegenden Monaten nicht allein, sondern in enger Abstimmung mit den zuständigen Landesbehörden des Freistaates Sachsen und des Landes Brandenburg zusammen, um möglichst alle verfügbaren überschüssigen Wassermengen für die Flutung der Restlöcher in der Lausitz zu erschließen. Zu den Partnern gehören insbesondere das Landesumweltamt Brandenburg sowie die Talsperrenverwaltung Bautzen und die Landesdirektion in Dresden. Zu dem „ordentlichen Ergebnis in 2008“ trugen bisher auch die durchschnittlichen Niederschläge in der Region bei. Zum Jahresende fehlt jedoch bisher noch das Schneeschmelzwasser aus dem Oberlauf der Lausitzer Flüsse, informierte die Flutungszentrale. Dies betrifft insbesondere die aktuelle Neißewasserführung.

