Landesamt für Umwelt
Kraftwerk Turów wird leiser
Vom 03.10.2009
Türchau (Turów). Das grenznahe polnische Braunkohle-Großkraftwerk Turów, das in der Nähe des Zittauer Ortsteils Hirschfelde im Landkreis Görlitz liegt, soll künftig deutlich weniger Lärm verursachen. Darauf haben sich am 2. Oktober 2009 die polnische Kraftwerksleitung und das sächsische Umweltministeriums geeinigt. Nach jahrelangen Verhandlungen bestätigte der Betreiber des Kraftwerks die Messergebnisse, die das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) im vergangen Jahr auf deutscher Seite ermittelt hat. Das Energieunternehmen kündigte daraufhin umfangreiche Investitionen in Lärmsanierungsmaßnahmen an. Ab März 2010 soll beispielsweise die Dämmung bei den Abluftventilatoren und den Entstaubungsanlagen wesentlich verbessert werden. Dabei soll sich die Lärmbelastung um bis zu 15 Dezibel verringern. Naturschutzförderung 2009 - Antragstermine!
Vom 08.02.2009
Dresden. Sachsen fördert in diesem Jahr zahlreiche Naturschutzprojekte im Rahmen der Förderrichtlinie „Natürliches Erbe“. Förderanträge für investive Maßnahmen zur Biotopgestaltung und des Artenschutzes sowie für die naturschutzbezogene Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit müssen bis zum 28. Februar 2009 beim Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie eingereicht werden. Für Maßnahmen der naturschutzgerechten Flächenbewirtschaftung und der Biotoppflege ist das entsprechende Förderbegehren bis spätestens 15. März 2009 anzuzeigen. Diese Anzeige ist Zugangsvoraussetzung für eine Antragstellung, die dann bis spätestens 15. Mai 2009 erfolgen muss.
Ostsächsische Friedhofsverwalter tagten in Görlitz
Vom 22.10.2008
Görlitz-Zgorzelec. Am 15. Oktober trafen sich Vertreter von 15 Friedhöfen aus dem Raum Hoyerswerda, Bad Muskau, Bautzen, Löbau und Görlitz im Eigenbetrieb Städtischer Friedhof Görlitz, um gemeinsam über neue Grabarten, Kalkulationen, die Verkehrssicherheit auf Friedhöfen und Gestaltungsmöglichkeiten zu diskutieren. Bei letzterem stand die Verwendung von Farnen im Mittelpunkt. Als Referentin war Kerstin König vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden eingeladen, die Wissen über Farne und mögliche Verwendungen vermittelte und die Gäste zur Pflanzung in Friedhofsanlagen ermutigte. Die Tagungsteilnehmer verwalten kirchliche und kommunale Friedhöfe in Ostsachsen und tauschen sich in der Regel zwei Mal im Jahr zu aktuellen Themen aus.
