Kraftwerk
Kraftwerk Turów wird leiser
Vom 03.10.2009
Türchau (Turów). Das grenznahe polnische Braunkohle-Großkraftwerk Turów, das in der Nähe des Zittauer Ortsteils Hirschfelde im Landkreis Görlitz liegt, soll künftig deutlich weniger Lärm verursachen. Darauf haben sich am 2. Oktober 2009 die polnische Kraftwerksleitung und das sächsische Umweltministeriums geeinigt. Nach jahrelangen Verhandlungen bestätigte der Betreiber des Kraftwerks die Messergebnisse, die das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) im vergangen Jahr auf deutscher Seite ermittelt hat. Das Energieunternehmen kündigte daraufhin umfangreiche Investitionen in Lärmsanierungsmaßnahmen an. Ab März 2010 soll beispielsweise die Dämmung bei den Abluftventilatoren und den Entstaubungsanlagen wesentlich verbessert werden. Dabei soll sich die Lärmbelastung um bis zu 15 Dezibel verringern. Kies abbauen oder Tourismus aufbauen
Vom 08.08.2009
Görlitz-Zgorzelec. Obgleich die Stadt Görlitz in der Zwickmühle sitzt zwischen einer Investition, die einige Arbeitsplätze mit sich bringt, und dem langfristigen Aufbau eines Erholungsgebietes am Berzdorfer See, hat sie sich klar positioniert zu Gunsten der strategischen Entwicklung.Trilaterale Museumslandschaft
Vom 30.06.2009
Zittau. Im Rahmen des Städteverbundes Kleines Dreieck Reichenau (Bogatynia) - Grottau (Hrádek nad Nisou) - Zittau wurde zu Beginn diesen Jahres eine Machbarkeitsstudie zur trilateralen Museumslandschaft erstellt. Diese Maßnahme wurde vom Sächsischen Ministerium des Innern über FR-Regio gefördert.Kupfer bei polnischem Kupferunternehmen
Vom 16.06.2009
Dresden | Lüben (Lubin). Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer geht vom 17. bis 19. Juni 2009 auf Reisen - gemeinsam mit Unternehmern der Branche Umweltschutz und erstmals auch mit Unternehmen aus dem Bereich der ländlichen Entwicklung nach Polen. Insgesamt nehmen 27 Firmen teil. Besucht wird auch ein Kupfererzeuger, der den Zuschlag für die Erkundung der Lausitzer Vorkommen erhalten hat.
Region im Wandel
Vom 09.05.2009
Boxberg/O.L. / Hamor. Von den ehemals vier 300-Meter-Schloten des Großkraftwerks Boxberg sind von den bisher verbliebenen drei heute zwei weitere von der Bildfläche verschwunden - ein auffälliges Zeichen für den Wandel in der Region.Weniger Lärm am Kraftwerk Turów?
Vom 26.04.2009
Hirschfelde | Türchau (Turów). Die Bewohner von Hirschfelde im Landkreis Görlitz können möglicherweise schon bald ruhiger schlafen. Die Betreiber des Kraftwerkes im polnischen Turów haben bei einer Beratung mit Vertetern des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft und des Marschallamtes in Breslau (Wrocław) in dieser Woche eine Prüfung der Ergebnisse gemeinsamer Messungen zugesagt. Auf Grundlage der Messergebnisse sollen Lärmsanierungsmaßnahmen erfolgen.
Kraftwerkslärm wird gemessen
Vom 16.09.2008
Hirschfelde | Rosenthal | Türchau ( Turoszów). Das nahe Reichenau (Bogatynia) gelegene polnische Kraftwerk Turów steht in dem Ruf, eine Quelle erheblicher Lärmbelästigungen auch auf der deutschen Seite zu sein. Deshalb beginnen am 16. September 2008 auf deutscher Seite in Hirschfelde und Rosenthal (nahe Zittau, Landkreis Görlitz) neue Dauermessungen der Lärmbelastung. Die Messungen werden gemeinsam von deutschen und polnischen Spezialisten begleitet. Auf diese Weise soll eine Einigung über die tatsächlich vom Kraftwerk verursachte Lärmbelastung für die Bewohner von Hirschfelde erzielt werden. Im Vorfeld dazu wurden mit den polnischen Behörden zahlreiche Details des Messablaufes und der Auswertung abgestimmt.transNATURALE 2008 wirft ihre Schatten voraus
Vom 26.08.2008
Boxberg/O.L. "Wetter" und "Klima" sowie "Landschaft" und "Fauna" sind für die am 29. August 2008 beginnende transNATURALE 2008 nicht nur mehr oder weniger günstige Begleiterscheinungen, sondern Botschaft und Medium zugleich. Die meteorologischen Vorhersagen für das dreitägige Licht-Klang-Festival offerieren die Oberlausitz wieder als bewährte Schönwetterzone in Deutschland.Perspektivwechsel bei transNATURALE 2008
Vom 21.07.2008
Boxberg/O.L. Landschaft im Wandel, Natur in Transformation - die Lausitz durchlebt diese Veränderungen geradezu exemplarisch. Rohstoffressourcen und Energiebedarf diktierten und diktieren die Mutation einer ganzen Region, ihren sozialen und ihren kulturellen Wandel. In der Lausitz liegt die gewaltigste Braunkohlebrache Deutschlands. Sie wird derzeit renaturiert und transformiert sich in Europas größte künstliche Seenlandschaft. Ein Herzstück des Wandels ist der Bärwalder See. Er bildet das ideale Umfeld für eine künstlerische Erforschung von Zukunftsräumen.Gedenkmedaille für Kraftwerk
Vom 24.06.2008
Zittau | Hirschfelde. Im Jahre 1911 ging das erste sächsische Großkraftwerk in Hirschfelde in Betrieb. 92 Jahre danach wurde es als Kraftwerk „Friedensgrenze“ endgültig vom Netz genommen. Jetzt erinnert eine Gedenkmedaille an die Geschichte dieses Energiebetriebes. Herausgegeben wurde die Bronzemedaille durch den Förderverein Technisches Denkmal und Museum Kraftwerk Hirschfelde in Zusammenarbeit mit dem „Club der Münzfreunde auf dem Eigen e. V.“ Schönau-Berzdorf und der Biq GmbH. Das teilte Projektleiterin Anja Nixdorf-Munkwitz mit.
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