Knappenrode
LMBV befestigt Bahndamm am Silbersee
Vom 12.11.2010
Knappenrode | Uhyst | Görlitz | Klitten. Die Deutsche Bahn AG informierte am 11. November 2010 über die vorgesehene Streckensperrung Knappenrode - Uhyst. Ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 ist die Bahnstrecke Hoyerswerda - Niesky zwischen den Bahnhöfen Knappenrode und Uhyst komplett für den Verkehr gesperrt. In Bereich des Bahnhofs Lohsa saniert die Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) eine Altbergbaukippe. Der Güterverkehr wird in der Zeit der Streckensperrung großräumig umgeleitet. Für den Personenverkehr wird zwischen Hoyerswerda und Klitten Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Zwischen Görlitz und Klitten verkehren weiter Züge. Informationen zu Fahrplänen und Ersatzverkehr gibt es beim Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON - Infotelefon: 0800 9866-4636). Unmittelbar nach Beginn der Sperrung wird die Deutsche Bahn die Bahnanlagen im Bereich Lohsa zurückbauen. Im Frühjahr beginnt die LMBV mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten am Kippenkörper. Für ihre Sanierungsarbeiten veranschlagt die LMBV derzeit etwa 18 Monate Bauzeit. Anschließend wird die Bahnanlage neu errichtet.Bahnausbau Knappenrode-Horka
Vom 19.08.2009
Knappenrode / Hórnikecy | Horka / Hórki. Für den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke Knappenrode-Horka-Grenze Deutschland/Polen werden im September die Pläne für den ersten Abschnitt - das ist der Bahnhof Knappenrode - ausgelegt. Damit können sich Bürger, Kommunen und andere Träger öffentlicher Belange zum Planfeststellungsverfahren äußern. Die weiteren drei Streckenabschnitte folgen später.
Kiefernprozessionsspinner
Vom 05.07.2009
Bautzen / Budyšin. In den nördlichen Teilen des Landkreises Bautzen wurden in den letzten Tagen verstärkt Raupen des Kiefernprozessionsspinners registriert. Insbesondere die Gebiete um Hoyerswerda und Knappenrode sind nach gegenwärtigem Kenntnisstand davon betroffen.
Zugangsturm für Energiefabrik Knappenrode
Vom 24.06.2009
Knappenrode / Hórnikecy. Am 21. Juni 2009 wurde der Erlebnis-Rundgang in der Energiefabrik Knappenrode im Landkreis Bautzen eröffnet. Wichtigstes Element dazu ist der neue 22 Meter hohe Zugangsturm, der 2,4 Mio. Euro gekostet hat. Dr. Mahmut Kuyumcu, Vorstandsvorsitzender der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) würdigte das hohe finanzielle Engagement des Freistaates sowie der Stadt Hoyerswerda. Er verwies darauf, dass die LMBV als Projektträgerin ganz besondere Herausforderungen zu bewältigen hatte: "Erwähnen möchte ich die Koordinierung des Projektes mit insgesamt 39 Firmen und Institutionen, die notwendige Wiederholung der Ausschreibungen, die Berg- und Talfahrt der Stahlpreise und die komplizierten baulichen Anpassungen an den Maschinenanlagen. Es ist ein technisch und künstlerisch ansprechendes Bauwerk entstanden." Der Fabrik-Rundgang folge, so Kuyucu, von der obersten Etage über sieben Stationen dem Weg der Kohle zum Brikett: "Licht- und Klanginstallationen sowie vier aktive Maschinenanlagen, darunter ein Schwingsieb, ein Tellertrockner, eine Transportschnecke und eine Brikettpresse, lassen authentisch veranschaulichen, wie hier aus der Kohle Briketts entstanden sind. Dabei kommen auch die Stimmen ehemaliger Mitarbeiter als Zeitzeuge zur Sprache. Besonders möchte ich die besonderen Verdienste der Museumsleiterin Ute Baumgarten hervorheben, die wie in vielen anderen Projekten auch in diesem Vorhaben mit besonderem Blick für das Machbare die künstlerisch wertvolle Idee entwickelt hat. Ich wünsche der Energiefabrik Knappenrode stets viele Gäste mit nachhaltigen Erlebnisrundgängen. Glückauf!“Für und wider Arbeitnehmerfreizügigkeit
Vom 01.05.2009
Dresden. Während sich der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am 1. Mai 2009 anlässlich des fünften Jahrestages der Osterweiterung der Europäischen Union erneut für die sofortige Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Fachkräfte aus Osteuropa ausgesprochen hat, übt sich Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) in Bedenken: " Die Wirtschafts- und Finanzkrise zwingt uns aber dazu, die völlige Öffnung unseres Arbeitsmarktes noch etwas hinauszuschieben."
Bergmannstage 2008 geplant
Vom 01.07.2008
Senftenberg. Seit 1990 gibt es den Bergmannstag nicht mehr als direkten Feiertag, dennoch wird die Tradition an verschiedenen Orten lebendig gehalten. Der diesjährige Bergmannstag wird unter anderem in Bitterfeld, Gräfenhainichen (Sachsen-Anhalt), Knappenrode (Sachsen) und Domsdorf (Brandenburg) von ehemaligen und aktiven Bergleuten des Braunkohlen- und Sanierungsbergbaus begangen.

