Kaufhaus

 
  • Im Dezember 1945 kapitulieren wir jedenfalls nicht!

    Vom 27.02.2011

    Görlitz-Zgorzelec. Vielleicht gehört es ja zu den Görlitzer Eigenarten, an Dingen festzuhalten, über die die Zeit längst hinweggefegt ist. Man denke nur an eine verwaiste Stadthalle, die keiner so recht braucht, oder ein leerstehendes Kaufhaus, das für diesen Zweck längst nicht mehr geeignet ist. Nein, natürlich zahlt es sich für Görlitz aus, dass man ganz besonders die Gebäude stets bewahrt hat. Und wo ein Gebäude steht, findet sich eine Nutzung - sollte sie jedenfalls.

  • Görlitz im Wettbewerb

    Vom 19.03.2010

    Görlitz im Wettbewerb Görlitz-Zgorzelec. Zurzeit benehmen sich die beiden Stadtteile der Europastadt Görlitz-Zgorzelec nicht als gemeinsames Ganzes: Zumindest im Görlitzer Einzelhandel herrscht Zickenalarm, ausgelöst durch die Eröffnung des "Zgorzelec Plaza". Als ob man den Bau nicht hätte seit Monaten wachsen sehen. Teile eine Gruppe von Menschen - wie die Bewohner der Europastadt Görlitz-Zgorzelec - in zwei Gruppen auf, und schon zwingt das instinktive Säugetierverhalten beide Menschengruppen in den Wettbewerb, so wie die Bewohner von Görlitz und Zgorzelec. Was die Handelsmacht betrifft, sammelt Zgorzelec Punkt für Punkt, während in Görlitz sogar ein ganzes Kaufhaus in bester Lage leer steht.

  • Mahnung für Görlitz aus New York

    Vom 11.03.2010

    Mahnung für Görlitz aus New York Görlitz-Zgorzelec | New York. Ihr Entsetzen über den drohenen Umgang mit der historischen Bausubstanz der Stadt Görlitz, vor allem mir dem berühmten Görlitzer Jugendstil-Kaufhaus, drückt eine heute in New York lebende Görlitzerin in einem Schreiben an den Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick aus.

  • Zustimmung zum Antrag auf Zwangsversteigerung

    Vom 12.02.2010

    Zustimmung zum Antrag auf Zwangsversteigerung Görlitz-Zgorzelec. Nachdem es um das geschlossene Görlitzer Jugendstil-Kaufhaus ziemlich still geworden war zeigt sich nun, dass hinter den Kulissen offenbar eifrig nach Wegen gesucht wurde, das Bauwerk vor dem wörtlichen "Einfrieren" zu bewahren. Zustimmung zu den jüngsten Schritten, die auf eine Zwangsversteigerung abzielen, kommt auch aus der gemeinsamen Stadtratsfraktion „zur Sache! e.V./SPD".

  • Görlitzer Kaufhaus unter Zwangsverwaltung

    Vom 09.02.2010

    Görlitzer Kaufhaus unter Zwangsverwaltung Görlitz-Zgorzelec. Das Amtsgericht Görlitz hat am 8. Februar 2010 auf Antrag der Stadt Görlitz einen Zwangsverwalter für das Görlitzer Kaufhaus (zuletzt unter dem Namen Hertie bekannt) bestellt. Rechtsanwalt Frank Heinrich wird nun dafür Sorge tragen, die ordnungsgemäße Bewirtschaftung des Objektes aus den Einnahmen zu sichern sowie das denkmalgeschützte Jugendstilgebäude vor Schaden zu bewahren. Bereits vor einigen Wochen und seitdem mehrfach hat die Stadt sowohl Eigentümer als auch Verwalter schriftlich aufgefordert, ihren Pflichten nachzukommen und sowohl eine Gefahrenbeseitigung rund um das Objekt als auch Maßnahmen zur Schadensabwehr im Haus vorzunehmen. „Parallel dazu haben wir entsprechende Antragstellungen für Zwangsmaßnahmen vorbereitet“, erläuterte Oberbürgermeister Joachim Paulick das vorsorgliche Handeln der Stadtverwaltung.

  • So lange es noch Hoffnung gibt - Hertie in Görlitz

    Vom 06.03.2009

    So lange es noch Hoffnung gibt - Hertie in Görlitz Görlitz-Zgorzelec. Mit "Es muss nicht Hertie am Görlitzer Kaufhaus stehen..." hatte der Görlitzer Ortsvorstand der Linken eine Diskussion losgetreten. Die damit im Zusammenhang stehende Grundaussage, es müsse "gewährleistet sein, dass das Haus geöffnet bleibt" und der Appell an den Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick, alls zu tun, um das Kaufhaus zu erhalten, waren vor allem in der Stadtverwaltung und bei der Görlitzer Wirtschaftsförderung auf Unverständnis gestoßen - ist man hier doch längst aktiv.

  • Hertie soll bleiben

    Vom 07.08.2008

    Görlitz-Zgorzelec. Die Stadt Görlitz unterstützt eine Initiative der Stadt Wesseling zum Erhalt der Hertie-Häuser. Wesselings Bürgermeister Günter Ditgens hat die Bürgermeister von betroffenen Kommunen aufgefordert, sich einer Resolution anzuschließen. Gemeinsam sollen Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und die jeweiligen Ministerpräsidenten der Länder dazu bewegt werden, persönlich für den Erhalt der Hertie-Warenhäuser zu intervenieren. Neosozialistische Blauäugigkeit nennt das Fritz R. Stänker in seinem Kommentar.

 
 
 
 
 

 
 
 
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