Hirschfelde
Ökostrom versus Atomkraft - neue Umfrage
Vom 13.04.2011
Landkreis Görlitz. Welchen Wert Ökostrom für den Einzelnen hat, war das Thema der letzten Umfrage im Görlitzer Anzeiger und den Schwesterausgaben für Bautzen, Weißwasser und Zittau. Mehr als zwei Drittel der Befragungsteilnehmer sehen den Öko-Strom eher negativ. Spannend nun die Frage, wie sich die Leser zur Diskussion um ein mögliches Atomkraftwerk auf polnischer Seite in der Nähe des Zittauer Ortsteiles Hirschfelde äußern.Fortschritte beim Wiederaufbau der Neißetalbahn
Vom 15.02.2011
Görlitz-Hagenwerder / Hirschfelde. Die Deutsche Bahn treibt den Wiederaufbau der Neißetalbahn mit Hochdruck voran. Darüber haben sich am 14. Februar 2011 Roland Werner, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, und Artur Stempel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG, vor Ort informiert. Die Bauarbeiten an der durch das Hochwasser geschädigten Neißetalbahn hatten Ende Januar 2011 begonnen. „Die grenzüberschreitende Neißetalbahn ist für die Menschen in der immer weiter zusammenwachsenden Euroregion Neiße eine wichtige Grundlage für die tägliche Mobilität. Der Wiederaufbau der durch Naturgewalten zerstörten Strecke ist deshalb das einzig richtige Signal“, sagte Staatssekretär Roland Werner am Rande der Baustellenbesichtigung.
Künftiges Pilgerhäusl Hirschfelde als Modell
Vom 09.02.2011
Hirschfelde. Das Modell des künftigen Pilgerhäusls Hirschfelde ist seit dem 9. Februar 2011 im Maßstab 1:10 im Ausstellungsraum der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien in Zittau zu sehen. „Mit dem schönen Schaustück wollen wir auf die beispielgebende Erneuerung des Originals hinweisen“, so Dr. Christian Linke, Beigeordneter des Görlitzer Landrates, zur Ausstellungseröffnung. Dr. Linke wies auf die regelmäßig stattfindenden Baustellenführungen und Praxisseminare am originalen Pilgerhäusl in Hirschfelde, einem Zittauer Stadtteil, in der Komturgasse 9, hin. Umgebindehaus-Eigentümer, Bauherren und Baufachleute können sich dort ein Bild machen von der denkmalgerechten und ökologischen Sanierung der alten Bausubstanz.
Erste Fördermittel für denkmalgeschützte Häuser ausgezahlt
Vom 30.11.2010
Landkreis Görlitz. Der Freistaat stellt für die vom August- und Septemberhochwasser geschädigten Kulturdenkmale für dieses und kommendes Jahr insgesamt 3,42 Millionen Euro für den Landkreis Görlitz bereit. Wie die Untere Denkmalschutzbehörde im Landratsamt mitteilte, sind erste 100.000 Euro für 2010 bewilligt und 30.000 Euro ausgezahlt worden.
Ausbildungsstart für Jugendliche aus dem Landkreis im Landratsamt Görlitz
Vom 02.09.2010
Landkreis Görlitz. Für 13 junge Leute aus dem Landkreis hat am 1. September 2010 die Ausbildung im Landratsamt Görlitz begonnen. Traditionsgemäß begrüßte Landrat Bernd Lange die Jugendlichen - in diesem Jahr in der Außenstelle des Landratsamtes auf der Otto-Müller-Straße in Görlitz. Ein historischer Ort, wie der Landrat bemerkte, denn nach der friedlichen Revolution befand sich dort bis 1994 der Sitz des Landratsamtes des Altkreises Görlitz.
Grundsteinlegung für das Pilgerhäusl
Vom 02.07.2010
Hirschfelde. Das Pilgerhäusl in Hirschfelde soll ab 2013 gleichermaßen eine Herberge, ein Beispiel für denkmalgerechte und ökologische Sanierung von Umgebindehäusern und eine Begegnungsstätte sein. Für die Erneuerung des einstigen katholischen Pfarrhauses in jetzt Zittauer Ortsteil wurde am 1. Juli 2010 feierlich der Grundstein gelegt.
Der laute Riese wird leiser
Vom 09.06.2010
Türchau (Turów). Das beschauliche Hirschfelde, ein Ortsteil von Zittau, hat ein Problem: Das ist der Lärm aus dem nahegelegenen Braunkohle-Großkraftwerk Türchau. Am 9. Juni 2009 hat Sachsens Umweltminister Frank Kupfer gemeinsam mit dem Vizemarschall der Wojewodschaft Niederschlesien Stanisław Longawa die Baumaßnahmen für den erweiterten Lärmschutz im Kraftwerk gestartet. Dessen Betreiber, die Polska Grupa Energetyczna S.A. (Polnische Energetische Gruppe A.G.), folgte damit dem Drängen des sächsischen Umweltministeriums, nachdem es immer wieder Beschwerden über Lärmbelästigungen aus der grenznahen Bevölkerung gab. „Unser intensives Bemühen hat sich endlich gelohnt. Ich danke den verantwortlichen Politikern von Niederschlesien für ihre Unterstützung und der Kraftwerksleitung für ihre Kooperation. Der heutige Tag ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für den sächsischpolnischen Umweltschutz“, hob Kupfer die Bedeutung des Baustarts hervor.
Ein Zeichen für den Erhalt der Straßenbahn in Görlitz
Vom 17.12.2009
Görlitz-Zgorzelec. Die letzten Tage ihres Praktikums absolvieren im Dezember 2009 drei junge Leute im Görlitzer Ratsarchiv. Die 24jährige Sandra Hopstock aus Görlitz und die gleichaltrige Caroline Simon aus Hirschfelde werden im TÜV Rheinland Privatschulzentrum in Görlitz in der Fachrichtung Medizinische Dokumentationsassistenz ausgebildet. Der 18jährige Abiturient in der Fachrichtung Gestaltung von der Best Sabel FOS in Freital, Falk Otto, stammt aus dem Markersdorfer Ortsteil Gersdorf bei Görlitz und ergänzt das Team. Ziel des achtwöchigen Praktikums war es, die Görlitzer Geschichte zu erforschen, in die Schätze des Ratsarchivs einzutauchen und die Arbeit des Ratarchivars kennenzulernen.Noch einmal Tag der offenen Tür im Kraftwerksmuseum Hirschfelde
Vom 14.10.2009
Zittau | Hirschfelde. Der Förderverein Technisches Denkmal und Museum Kraftwerk Hirschfelde e.V. lädt für Sonntag, den 18. Oktober 2009, noch einmal zum Tag der offenen Tür ein. „Von 10 bis 16 Uhr können sich Besucher durch die eindrucksvolle Maschinenhalle des früheren Großkraftwerkes führen lassen, bevor diese für den Winterbetrieb geschlossen wird“, wirbt Anja Nixdorf-Munkwitz von der Stiftung Technisches Denkmal und Museum Kraftwerk Hirschfelde für eine Stippvisite.
Kraftwerk Turów wird leiser
Vom 03.10.2009
Türchau (Turów). Das grenznahe polnische Braunkohle-Großkraftwerk Turów, das in der Nähe des Zittauer Ortsteils Hirschfelde im Landkreis Görlitz liegt, soll künftig deutlich weniger Lärm verursachen. Darauf haben sich am 2. Oktober 2009 die polnische Kraftwerksleitung und das sächsische Umweltministeriums geeinigt. Nach jahrelangen Verhandlungen bestätigte der Betreiber des Kraftwerks die Messergebnisse, die das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) im vergangen Jahr auf deutscher Seite ermittelt hat. Das Energieunternehmen kündigte daraufhin umfangreiche Investitionen in Lärmsanierungsmaßnahmen an. Ab März 2010 soll beispielsweise die Dämmung bei den Abluftventilatoren und den Entstaubungsanlagen wesentlich verbessert werden. Dabei soll sich die Lärmbelastung um bis zu 15 Dezibel verringern.
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