Hexenbrennen
Oberlausitz ging den Hexen an den Kragen
Vom 02.05.2012
Oberlausitz. Ob man es nun Hexenbrennen, Walpurgisfeuer oder Wolperfeuer nennt - die Tradition, in Gemeinschaft an einem großem Feuer in den Mai zu starten (oder zu tanzen) ist in der Oberlausitz lebendiger denn je. So waren spätestens ab 19 Uhr in der sanften Hügellandschaft die langsam dahinziehenden Rauchsäulen zu sehen. Wie im Markersdorfer Ortsteil Holtendorf (Foto) waren oft die Freiwilligen Feuerwehren und die örtlichen Vereine ehrenamtlich engagiert, um den Besuchern einen schönen Abend zu bereiten. Walpurgisfeuer in Görlitz
Vom 30.03.2010
Görlitz-Zgorzelec. Walpurgisfeuer, Hexenbrennen - so alt der Brauch auch ist, ohne Verwaltungsakt brennt am 30. April nix und keine Hexe mehr. Nicht nur, dass das Wer und Wo der Zündelei nebst Drumherum festgeschrieben ist, auch das Brenngut selbst und dessen Annahme sind vorbestimmt. Ob die mittelalterlichen Hexen je in den Genuss eines solchen Bio-Öko-Feuerchens gekommen sind? Erlaubt sind nämlich im Grunde nur naturbelassenes Holz und Baumschnitt.
Walpurgis- und Hexenfeuer in ganz Markersdorf
Vom 16.04.2008
Markersdorf. Eine lange Tradition haben in Markersdorf - unmittelbar westlich von Görlitz an der B6 gelegen - und den einzelnen Ortsteilen der Großgemeinde die Walpurgisfeuer und die Maifeierlichkeiten. Hier eine Zusammenfassung der Ankündigungen für das Jahr 2008 aus der Aprilausgabe der Gemeindezeitung "Der Schöpsbote".

