Hertie
Görlitzer Kaufhaus unter Zwangsverwaltung
Vom 09.02.2010
Görlitz-Zgorzelec. Das Amtsgericht Görlitz hat am 8. Februar 2010 auf Antrag der Stadt Görlitz einen Zwangsverwalter für das Görlitzer Kaufhaus (zuletzt unter dem Namen Hertie bekannt) bestellt. Rechtsanwalt Frank Heinrich wird nun dafür Sorge tragen, die ordnungsgemäße Bewirtschaftung des Objektes aus den Einnahmen zu sichern sowie das denkmalgeschützte Jugendstilgebäude vor Schaden zu bewahren. Bereits vor einigen Wochen und seitdem mehrfach hat die Stadt sowohl Eigentümer als auch Verwalter schriftlich aufgefordert, ihren Pflichten nachzukommen und sowohl eine Gefahrenbeseitigung rund um das Objekt als auch Maßnahmen zur Schadensabwehr im Haus vorzunehmen. „Parallel dazu haben wir entsprechende Antragstellungen für Zwangsmaßnahmen vorbereitet“, erläuterte Oberbürgermeister Joachim Paulick das vorsorgliche Handeln der Stadtverwaltung.Hertie stirbt - intensive Bemühungen für das Görlitzer Kaufhaus
Vom 27.06.2009
Görlitz-Zgorzelec. Für Hertie als Betreiber des berühmten Görlizer Jugendstil-Kaufhauses gibt es keine Hoffnung mehr. Doch die Stadtverwaltung bleibt am Ball. „Wir werden weiter intensiv an einer Nachfolgelösung arbeiten, um eine Schließung des Hauses zu verhindern“, sagte Oberbürgermeister Joachim Paulick.Paulick für Hertie bei Deutscher Bank
Vom 10.06.2009
Görlitz-Zgorzelec | Frankfurt am Main. Die Stadtoberhäupter von Hertie-Standorten in Deutschland schauen der Liquidierung der Warenhauskette nicht tatenlos zu. Auf Initiative des Wesselinger Bürgermeisters Günter Ditgens, der bereits im vergangenen Herbst ein Hertie-Forum mit Insolvenzverwalter Dr. Bähr und den Bürgermeistern der Hertie-Standorte in Wesseling ausrichtete, traf der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick am Nachmittag des 9. Juni 2009 gemeinsam mit mehr als vierzig Amtskollegen bei der Hauptverwaltung der Deutschen Bank in Frankfurt am Main ein, um mit deren Vorstandsmitglied Jürgen Fitschen über einen Beitrag des Kreditinstitutes zur Problemlösung zu sprechen. Für Görlitz ist das ein weiterer Schritt in den seit August 2008 anhaltenden Bemühungen für das architektonisch wertvolle Hertie-Kaufhaus am Demianiplatz.Görlitz kämpft um sein Kaufhaus
Vom 02.06.2009
Görlitz-Zgorzelec. Der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick hat sich am 2. Juni 2009 mit der Geschäftsstellenleiterin des örtlichen Hertie-Kaufhauses, Ilona Markert, sowie dem Vorsitzenden des Betriebsrates, Armin Schneider, getroffen, um über die aktuelle Situation zu sprechen. Auch der erfolgreiche Görlitzer Standort soll geschlossen und verkauft werden. Hertie geht - und niemand kommt?
Vom 23.05.2009
Görlitz-Zgorzelec. Das Görlitzer Jugendstil-Kaufhaus, zuletzt unter dem Namen „Hertie“ bekannt, schließt im Sommer. Die Ursachen der Insolvenz sind vielfältig, die Folgen kaum abschätzbar. Ungefähr 50 Mitarbeitern droht die Arbeitslosigkeit. So lange es noch Hoffnung gibt - Hertie in Görlitz
Vom 06.03.2009
Görlitz-Zgorzelec. Mit "Es muss nicht Hertie am Görlitzer Kaufhaus stehen..." hatte der Görlitzer Ortsvorstand der Linken eine Diskussion losgetreten. Die damit im Zusammenhang stehende Grundaussage, es müsse "gewährleistet sein, dass das Haus geöffnet bleibt" und der Appell an den Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick, alls zu tun, um das Kaufhaus zu erhalten, waren vor allem in der Stadtverwaltung und bei der Görlitzer Wirtschaftsförderung auf Unverständnis gestoßen - ist man hier doch längst aktiv.Geordneter Geschäftsbetrieb bei Hertie in Görlitz
Vom 21.08.2008
Görlitz-Zgorzelec. Der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick hat sich kürzlich zu einem Gespräch über die Entwickung des Hertie-Kaufhauses in Görlitz mit der Geschäftsstellenleiterin Ilona Markert, dem Betriebsratsvorsitzenden Armin Schneider, der ver.di Ostsachsen-Geschäftsführerin Heiderose Förster und dem Leiter der Wirtschaftsförderung der Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH, Rolf Kammann, getroffen.
Hertie soll bleiben
Vom 07.08.2008
Görlitz-Zgorzelec. Die Stadt Görlitz unterstützt eine Initiative der Stadt Wesseling zum Erhalt der Hertie-Häuser. Wesselings Bürgermeister Günter Ditgens hat die Bürgermeister von betroffenen Kommunen aufgefordert, sich einer Resolution anzuschließen. Gemeinsam sollen Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und die jeweiligen Ministerpräsidenten der Länder dazu bewegt werden, persönlich für den Erhalt der Hertie-Warenhäuser zu intervenieren. Neosozialistische Blauäugigkeit nennt das Fritz R. Stänker in seinem Kommentar.
