Geschäftsstellenleiter
Wirtschaftsfunktionäre fragen nach Strategie für die Görlitzer Wirtschaft
Vom 03.02.2010
Görlitz-Zgorzelec. Dass die Wirtschaftskraft und die demografische Entwicklung in Görlitz nicht auf einem wünschenswerten Stand sind, ist bekannt. Neu ist hingegen, dass sich jene, die für die wirtschaftliche Entwicklung den Hut auf haben, nämlich die Unternehmer selbst, über einige ihrer Würdenträger hilfesuchend an den Görlitzer Oberbürgermeister wenden - nach dem Motto: Wer selbst keine Antworten weiß, stellt wenigstens kluge Fragen. So hat der Görlitzer IHK-Geschäftsstellenleiter Christian Puppe hat mit Datum vom 27. Januar 2010 „ein mit einer breiten Unternehmerschaft abgestimmtes Schreiben“ an Oberbürgermeister Joachim Paulick geschickt, verbunden mit der höflichsten Bitte, die darin formulierten Fragen wenn möglich sehr zeitnah zu beantworten. Unterschrieben ist das zugehörige Anschreiben „im Auftrag“ von jemanden, der seinen Namen offenbar nicht leserlich schreiben kann. Der Unterzeichner hätte seinen Namen durchaus mit interpretierbarer Schriftzeichen zu Papier bringen können, denn - so sagt der Bundesgerichtshof - gibt die Unterschrift mit „i.A.“ zu erkennen, dass der Unterzeichnende für den Inhalt des Schriftstücks keine Verantwortung übernimmt. Für einen Brief an einen Oberbürgermeister ist das schlicht ungezogen.Funktionäre lassen Gespräch mit Oberbürgermeister platzen
Vom 18.09.2009
Görlitz-Zgorzelec. Am Vormittag des 17. September 2009 sollte es zum von der Görlitzer Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Kreishandwerkerschaft (KHS) gewünschten Gespräch mit dem Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick kommen. Zum Termin erschienen waren auch ein Dutzend Görlitzer Handwerker und Unternehmer, die sich auf Grund der Berichterstattung in der Tagespresse kurzerhand dazu entschlossen hatten, an dem angekündigten Gespräch teilzunehmen. Paulick wertete das positiv: „Über diese spontane Bereitschaft habe ich mich sehr gefreut. Es zeigt, dass diese wichtigen Leistungsträger an der Entwicklung ihrer Stadt nach wie vor großes Interesse haben.“
