Friedhof
Engelbummel über den Friedhof
Vom 29.10.2010
Görlitz-Zgorzelec. Bei bestem Engelwetter lauschten am 27. Oktober 2010 mehr als 60 Interessierte der Leiterin des Städtischen Friedhofes Evelin Mühle und ihren Geschichten über die Engel aus Muschelkalk und Sandstein - Geschichten vor allem aber auch über die Menschen, die vielleicht in ihrem Leben ein wenig Engel waren. Nichts Kitschiges über Engelchen haftete den ausgewählten Gedichten an, eher nachdenklich Berührendes. Da passt auch der „Hungerengel“ aus Herta Müllers „Atemschaukel“ und der Engel für die Sternenkinder und der für die erwachsenen Kinder.
Landskronbier & Liebesperlen
Vom 20.08.2010
Görlitz-Zgorzelec. Im Rahmen der Reihe „Kennen Sie Görlitz?“ fand am 18. August 2010 eine Führung auf dem Städtischen Friedhof mit Dr. Ernst Kretzschmar und Evelin Mühle statt. Unter dem Motto „Landskronbier & Liebesperlen“ wurden Grabstätten bekannter und weniger bekannter Görlitzer Unternehmer vorgestellt - Männer mit Mut und Weitsicht, Gespür für Notwendiges und Zukunftsfähiges und oft großem sozialem Engagement.Zum Totensonntag
Vom 16.11.2009
Görlitz-Zgorzelec. Seit vielen Jahren schon bieten Mitarbeiter des Städtischen Friedhofes Görlitz am Totensonntag eine Gedenkfeier an. Eingeladen dazu sind besonders Menschen, die im zurückliegenden Jahr einen Trauerfall zu beklagen hatten, aber auch all jene, die nach dem Besuch der Gräber oder nach herbstlichem Spaziergang feierliche Stimmung, Nachdenken und Besinnung suchen. Wie schon in Vorjahren wird vor der Feierstunde festliche Bläsermusik auf dem Freiplatz vor dem Krematorium erklingen.Spendenaktion für Mühle-Engel
Vom 16.07.2009
Görlitz-Zgorzelec. Engel sind die Boten, nicht die Botschaft. Einer der Boten ist wiedergegeben auf dem Mühle-Grab, der Eigenbetrieb Städtischer Friedhof Görlitz hat nun zu einer Spendenaktion für die Restaurierung diese „Mühle-Engels“ aufgerufen. Dem hübschen Sandsteinengel fehlen an der linken Hand zwei Finger, im rechten Flügel eine Ecke und Risse hat er auch. Vor Jahren hat man versucht zu kleben und zu retten, aber inzwischen werden die Klebestellen brüchig und eingesetzte Steinstücke fallen heraus. Am Postament ist deutlich zu erkennen, welche Kraft das rostende Metall hat - ganze Stücke vom Sandstein werden herausgedrückt. „Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, dem Engel nicht nur die Finger zurückzugeben!“, appelliert Evelin Mühle, die Leiterin des Städtischen Friedhofes Görlitz. Ihre Namensgleichheit ist übrigens rein zufällig. Einebnung von Erdreihengräbern
Vom 01.07.2009
Görlitz-Zgorzelec. Die Nutzungsrechte an Reihengräbern auf dem kommunalen Friedhof werden nach Ablauf der Ruhefristen an den Städtischen Friedhof Görlitz rückübertragen. Gemäß Friedhofssatzung der Stadt Görlitz werden die Grabstellen eingeebnet. Dies betrifft den Neuen Friedhof, Abteilung 03, Erdreihengräber, belegt von September 1980 bis Juni 1984. Die Grabstätten, bei denen eine zweite Belegung erfolgte und deren Ruhezeit noch nicht abgelaufen ist, bleiben erhalten.
Umzug der Friedhofsverwaltung
Vom 08.05.2009
Görlitz-Zgorzelec. In der Woche vom 11. bis 15.05.2009 wird die Verwaltung des Eigenbetriebes Städtischer Friedhof Görlitz aus dem Gebäude An der Schanze 11a in den Westbau der Alten Feierhalle An der Schanze 11b ziehen (100 m hinter Schanze 11a). Die Verwaltung bittet um Verständnis dafür, dass in der Umzugswoche nur dringende Angelegenheiten bearbeitet werden können. Ab Montag, dem 18. Mai 2009, ist die Friedhofsverwaltung wieder unter der Telefon-Nummer 40 10 12 sowie per Fax 6 49 00 99 und email staedtischer-friedhof(at)goerlitz.de (at)=@ wieder erreichbar.
Bäume fallen
Vom 04.02.2009
Görlitz-Zgorzelec. In der Zeit vom 3. bis zum 27. Februar 2009 werden auf dem Städtischen Friedhof mehrere Bäume und Großgehölze gefällt. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Bäume, von denen Gefahren ausgehen können.
Ostsächsische Friedhofsverwalter tagten in Görlitz
Vom 22.10.2008
Görlitz-Zgorzelec. Am 15. Oktober trafen sich Vertreter von 15 Friedhöfen aus dem Raum Hoyerswerda, Bad Muskau, Bautzen, Löbau und Görlitz im Eigenbetrieb Städtischer Friedhof Görlitz, um gemeinsam über neue Grabarten, Kalkulationen, die Verkehrssicherheit auf Friedhöfen und Gestaltungsmöglichkeiten zu diskutieren. Bei letzterem stand die Verwendung von Farnen im Mittelpunkt. Als Referentin war Kerstin König vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden eingeladen, die Wissen über Farne und mögliche Verwendungen vermittelte und die Gäste zur Pflanzung in Friedhofsanlagen ermutigte. Die Tagungsteilnehmer verwalten kirchliche und kommunale Friedhöfe in Ostsachsen und tauschen sich in der Regel zwei Mal im Jahr zu aktuellen Themen aus.

