Freistaat
Trotz Finanzkrise keine Pessimisten
Vom 25.01.2009
Görlitz-Zgorzelec | Markersdorf | Zittau. Die mittelständischen Unternehmen im Landkreis Görlitz haben wenig Angst vor dauerhaften Auswirkungen der Finanzkrise. Für die strukturschwache Region erwartet Burkhard Scholz, Geschäftsführer des Oberflächenveredlers Techno-Coat GmbH Zittau, bereits im dritten Quartal 2009 eine Erholung des Marktes. Die Finanzkrise könnte aufgrund von Struktur und Randlage der Region abgedämpft werden, sagte Wirtschaftsexperte Bernd Böhlke vom Landratsamt. Denn die rund 18.000 Unternehmen der Region hätten schon viele Krisen erlebt und seien insgesamt breit aufgestellt und flexibler geworden. Grenzüberschreitende Kooperationen im Dreiländereck könnten Auswirkungen der Krise weiter vermindern. Außerdem wären wenige Großbetriebe angesiedelt. Die Region sei nur indirekt über die Zulieferer betroffen, sagte Böhlke. Und Scholz meint: „Die derzeitigen Auftragseinbrüche liegen unter zehn Prozent und könnten normale konjunkturelle Schwankungen sein.“
Passivhaus-Schau kommt nach Görlitz
Vom 09.01.2009
Markranstädt. Umweltminister Frank Kupfer hat am Donnerstag, dem 8. Januar 2009, in der Stadthalle Markranstädt die Wanderausstellung „Passivhaus“ eröffnet. Am 25.April kommt die Schau zum „Tag der Erneuerbaren Energien“ nach Görlitz. Unter dem Motto „Passiv bauen - aktiv leben und Energie sparen“ soll die Ausstellung über die Vorteile dieser energie- und geldsparenden Bauweise informieren. „Mehr als 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs Deutschlands entfallen derzeit auf die Wärmeerzeugung. Passivhäuser können dabei helfen, diesen Anteil zu reduzieren und senken damit nicht nur die Kosten durch steigende Energiepreise, sondern tragen auch ganz wesentlich zum Klima- und Ressourcenschutz bei“, sagte Kupfer während der Ausstellungseröffnung. Der Minister plädiert deshalb für ein verstärktes Bauen nach Passivhausstandard.
Rundfunkgebühren steigen
Vom 11.12.2008
Dresden. Der Sächsische Landtag hat einer moderaten Erhöhung der Rundfunkgebühren zugestimmt. „Die Entscheidung Sachsens sichert den Bestand und die Entwicklung des öffentlichrechtlichen Rundfunks im digitalen Zeitalter“, sagte der Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Dr. Johannes Beermann, in Dresden. Der Freistaat habe mit der Entscheidung Klarheit und Verlässlichkeit für die Gebührenzahler und die öffentlichrechtlichen Rundfunkanstalten geschaffen. Der 11. Rundfunkänderungsstaatsvertrag sieht vor, dass die Gebühren für ARD, ZDF und Deutschlandradio zum 1. Januar 2009 um 95 Cent auf monatlich 17,98 Euro steigen. Das sächsische Parlament billigte am späten Mittwochabend den Vertrag. Ursprünglich hatten die ARD-Anstalten, das ZDF und das Deutschlandradio eine Erhöhung um 1,69 Euro gefordert.
Existenzgründungen in Sachsen - Seminar in Bad Muskau
Vom 09.12.2008
Dresden | Bad Muskau / Mužakow. Die Selbständigenquote ist in Sachsen mittlerweile ebenso hoch wie im Bundesdurchschnitt. 113 von 1.000 Erwerbstätigen waren im Freistaat 2007 selbständig. Im Bundesdurchschnitt waren es 111. Das geht aus dem Mittelstandbericht 2008 hervor, den Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk am 8. Dezember 2008 vor Journalisten in Dresden vorstellte. Nach dem Saldo von Gewerbeanmeldungen und -abmeldungen sind im vergangenen Jahr mehr als 4.000 neue Unternehmen entstanden. Da passt es gut, dass vom 15. bis zum 18. Dezember 2008 ein gefördertes Gründerseminar in Bad Muskau stattfindet. Beginn in derTurmvilla ist je um 16 Uhr.
Fördermittel aus dem Briefkasten
Vom 14.10.2008
Sachsen. Mehr Durchblick bei den Fördermöglichkeiten für Sachsens Unternehmen verspricht eine neue CD des Wirtschaftsministeriums, die der sächsische Wirtschaftsminister Thomas Jurk heute vorstellte. Ob Entwicklung innovativer Verfahren oder Weiterbildung der Mitarbeiter, die Suche nach dem entsprechenden Förderprogramm werde deutlich vereinfacht, quasi seinen „Alle Förderprogramme auf einen Klick“ verfügbar. Die CD wird in den kommenden Tagen an rund 115.000 sächsische Unternehmen versandt.
Der Wirtschaft die Fesseln abnehmen
Vom 18.06.2008
Dresden. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat heute in seiner Regierungserklärung die Leitlinien seiner Regierungspolitik vorgestellt. „Meine Mannschaft und ich treten an, alle Kräfte unseres Landes zu stärken. Die Wirtschaft genau wie die Bildung und den sozialen Zusammenhalt“, sagte er vor dem Sächsischen Landtag. „Ich will, dass alle Bürger an diesem Erfolg teilhaben! Sachsen soll für alle Generationen eine gute Heimat sein. Ich will in Sachsen die besten Lösungen für Bildung, Forschung und Wirtschaft.“

