Evelin Mühle
Einladung zum Volkstrauertag
Vom 03.11.2011
Görlitz. Der Volkstrauertag - in der DDR ersetzt durch den "Internationalen Gedenktag für die Opfer des faschistischen Terrors und Kampftag gegen Faschismus und imperialistischen Krieg" - ist inzwischen auch im Osten der neuen Bundesrepublik eine feste Institution am zweiten Sonntag vor der Adventszeit. Der Tag ist dem Gedenken der Toten zweier Kriege an den Fronten und in der Heimat, an die Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen gewidmet. In Görlitz findet einen Tag vor der Gedenkveranstaltung eine Führung mit Bezug auf den Volkstrauertag statt.
Das Schlesische Museum zu Görlitz im November 2011
Vom 14.10.2011
Görlitz. So ein Museum ist ein warmer Ort, was an kalten Novembertagen allerdings nur ein zusätzliches Argument für einen Besuch sein kann.Diebstahl auf dem Friedhof
Vom 11.10.2011
Görlitz. Diebstahl ist verachtungswürdig, auch wenn er in jeder Gesellschaft vorkommt. Jeglicher Respekt aber fehlt, wenn von Friedhöfen - wo Menschen mit der letzten Ruhe ihren Frieden finden sollen - gestohlen wird. Die Mitarbeiter des Städtischen Friedhofes beklagen, dass die beiden Zierurnen der Grabstelle mit dem Galvanoengel (B-045, Hoffmann, Buchdruckerei Hoffmann & Reiber) auf dem Alten Friedhof entwendet worden sind. An den Gräbern der Görlitzer Freimaurer
Vom 06.08.2011
Görlitz. Um die 60 Görlitzer und Gäste der Stadt hatten sich am 2. Juni 2011 an der Freitreppe am Krematorium Görlitz versammelt, um mit Rolf-Thomas Lehmann und Evelin Mühle über den neuen Teil des Städtischen Friedhofes zu wandern. Ihr Ziel: Die Gräber von Görlitzer Freimaurern. Die Namen des Maschinenfabrikanten Richard Raupach, des Besitzers der Hefefabrik Guido Hagsphil, des ersten Nachkriegs-Oberbürgermeisters Alfred Fehler und des Arztes und Gründers der Wasserheil- und Badeanstalt Walther Freise sind in Görlitz noch wohlbekannt. Sie alle waren Mitglieder der Görlitzer Freimaurerloge „Zur gekrönten Schlange“. Engelbummel über den Friedhof
Vom 29.10.2010
Görlitz-Zgorzelec. Bei bestem Engelwetter lauschten am 27. Oktober 2010 mehr als 60 Interessierte der Leiterin des Städtischen Friedhofes Evelin Mühle und ihren Geschichten über die Engel aus Muschelkalk und Sandstein - Geschichten vor allem aber auch über die Menschen, die vielleicht in ihrem Leben ein wenig Engel waren. Nichts Kitschiges über Engelchen haftete den ausgewählten Gedichten an, eher nachdenklich Berührendes. Da passt auch der „Hungerengel“ aus Herta Müllers „Atemschaukel“ und der Engel für die Sternenkinder und der für die erwachsenen Kinder.
Landskronbier & Liebesperlen
Vom 20.08.2010
Görlitz-Zgorzelec. Im Rahmen der Reihe „Kennen Sie Görlitz?“ fand am 18. August 2010 eine Führung auf dem Städtischen Friedhof mit Dr. Ernst Kretzschmar und Evelin Mühle statt. Unter dem Motto „Landskronbier & Liebesperlen“ wurden Grabstätten bekannter und weniger bekannter Görlitzer Unternehmer vorgestellt - Männer mit Mut und Weitsicht, Gespür für Notwendiges und Zukunftsfähiges und oft großem sozialem Engagement.1945 - Kriegsende und Neubeginn im Spiegel der Tagebücher Görlitzer Bürger
Vom 10.10.2009
Görlitz-Zgorzelec. „Vae Victis!...Was kommt, ist der harte Gegenschlag der Rache für alles, was Hitler den Völkern im Osten durch seine SS angetan hat. Jetzt sind wir daran, die Rechnung zu bezahlen. Grausig ist es nun in Görlitz leben zu müssen.“ Diese verzweifelten Sätze schreibt der Pfarrer der katholischen St. Bonifatius Kirche in Görlitz Ost (heute Zgorzelec) am 6. Mai 1945 angesichts der Not, der Rechtlosigkeit und der Willkür der Besatzer bei Kriegsende. Jahre später (1973) veröffentlicht er sein Tagebuch. Dabei bestand sein Ziel darin, etwas für die Versöhnung besonders zwischen Deutschen und Polen beizutragen. Denn der Weg aus der Tiefe der Nacht - so sein fester Glaube - hin zum wahren Frieden zwischen den Völkern könne nur durch die schonungslose, „tapfere Aufarbeitung“ des Geschehenen auch und gerade gegen das Vergessen beschritten werden.Spendenaktion für Mühle-Engel
Vom 16.07.2009
Görlitz-Zgorzelec. Engel sind die Boten, nicht die Botschaft. Einer der Boten ist wiedergegeben auf dem Mühle-Grab, der Eigenbetrieb Städtischer Friedhof Görlitz hat nun zu einer Spendenaktion für die Restaurierung diese „Mühle-Engels“ aufgerufen. Dem hübschen Sandsteinengel fehlen an der linken Hand zwei Finger, im rechten Flügel eine Ecke und Risse hat er auch. Vor Jahren hat man versucht zu kleben und zu retten, aber inzwischen werden die Klebestellen brüchig und eingesetzte Steinstücke fallen heraus. Am Postament ist deutlich zu erkennen, welche Kraft das rostende Metall hat - ganze Stücke vom Sandstein werden herausgedrückt. „Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, dem Engel nicht nur die Finger zurückzugeben!“, appelliert Evelin Mühle, die Leiterin des Städtischen Friedhofes Görlitz. Ihre Namensgleichheit ist übrigens rein zufällig.

