Augusthochwasser
Berzdorfer See mit Badestelle ab Juni 2011
Vom 11.05.2011
Görlitz. Jetzt legt sich die Stadt Görlitz ins Zeug: Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) hat bekanntgegeben, dass das Baden im Berzdorfer See aus ihrer Sicht genehmigt werden könnte. Nun arbeitet die Stadtverwaltung Görlitz daran, die umfangreichen Forderungen der Behörden, die als Voraussetzung für das Baden nötig sind, zu erfüllen.Geld für Hochwasserschäden in Sanierungsgebieten
Vom 27.12.2010
Görlitz-Zgorzelec. Die Stadt Görlitz kann für die in Sanierungsgebieten unter Denkmalschutz stehenden Gebäude weitere Fördermittel einsetzen. Basis dafür ist die Zusage von 1,34 Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm Denkmalschutz. Auch anderen hochwassergeschädigten Gemeinden wird so geholfen. In Görlitz können die Mittel ausschließlich innerhalb des Fördergebietes Historische Altstadt in den Jahresscheiben 2011 bis 2014 eingesetzt werden, um Schäden an denkmalgeschützten Gebäuden zu beseitigen, die durch das Augusthochwasser 2010 entstanden sind.
Erste Fördermittel für denkmalgeschützte Häuser ausgezahlt
Vom 30.11.2010
Landkreis Görlitz. Der Freistaat stellt für die vom August- und Septemberhochwasser geschädigten Kulturdenkmale für dieses und kommendes Jahr insgesamt 3,42 Millionen Euro für den Landkreis Görlitz bereit. Wie die Untere Denkmalschutzbehörde im Landratsamt mitteilte, sind erste 100.000 Euro für 2010 bewilligt und 30.000 Euro ausgezahlt worden.
Rewe-Azubis sammeln für Hochwasserbetroffene
Vom 22.11.2010
Dresden | Görlitz. Über die Ereignisse des Augusthochwassers bestürzt, hatten sich sechs Auszubildende der REWE Region Ost aus Dresden im Rahmen eines Auszubildendenprojektes im September spontan zu einer Aktion zu Gunsten der Görlitzer Hochwasseropfer entschlossen.Jugendstil-Kaufhaus für Sonderverkaufsveranstaltungen nicht genehmigungsfähig
Vom 14.10.2010
Görlitz-Zgorzelec. Die im Überflutungsgebiet der Neiße angesiedelte Firma Yeti war vom Augusthochwasser empfindlich betroffen. Doch gab man nicht auf, eine Sonderverkaufsaktion sollte helfen, die Misere zu überwinden. Dafür hatte man sich ausgerechnet das weitestgehend leerstehende historische Jugendstilkaufhaus am Demianiplatz ausgeguckt. Allerdings konnte die Bauaufsicht die Marketingidee nicht unterstützen und verweigerte die Freigabe des Objekts.Flutopfer-Demonstration am anderen Ort
Vom 06.10.2010
Dresden. Nicht wie ursprünglich angekündigt am Landtag wollen Betroffene des Augusthochwassers am 7. Oktober 2010 mit einer angemeldeten Demonstration auf Ihre Situation aufmerksam machen und wirksame Hilfe einfordern. Wie am 5. Oktober 2010 mitgeteilt wurde, wird vor der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden demonstriert. Es bleibt beim Beginn um 15 Uhr.
Flutopfer demonstrieren in Dresden - Update
Vom 04.10.2010
Dresden. Betroffene des Augusthochwassers wollen am 7. Oktober 2010 mit einer angemeldeten Demonstration vor der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden (Korrektur: NICHT vor dem dem Sächsischen Landtag) auf Ihre Situation aufmerksam machen und wirksame Hilfe einfordern. Mit dem nachstehend wiedergegebenen Schreiben rufen sie Abgeordnete, Bürgermeister und Räte zur Unterstützung auf.
Martinshof evakuiert
Vom 29.09.2010
Rothenburg/O.L. Der Katastrophenstab im Landkreis Görlitz hat am späten Nachmittag des 28. September 2010 die Evakuierung des Rothenburger Martinshofs veranlasst. Die Behinderteneinrichtung des Diakonischen Werks liegt an der Neiße in Rothenburg. Bedenken gab es wegen der schon vom Augusthochwasser durchgeweichten Deiche, die durch den nun bereits länger anhaltenden hohen Wasserstand weiter belastet werden.
Unmut bei hochwassergeschädigten Unternehmen wächst
Vom 21.09.2010
Görlitz-Zgorzelec. Darauf hatten die flutgeschädigten Unternehmer gehofft: Am 20. September 2010 fand im Rathaus der Stadt Görlitz eine Gesprächsrunde zur Hochwasserhilfe des Freistaates statt. Auf Einladung des Görlitzer Oberbürgermeisters Joachim Paulick war Staatssekretär Hartmut Fiedler vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr nach Görlitz gekommen, um direkt mit Vertretern von durch das Augusthochwasser geschädigten Unternehmen zu sprechen.
Oberbürgermeister Paulick weist Kritik von CDU-Staatssekretärin zurück
Vom 20.09.2010
Görlitz-Zgorzelec | Dresden. Nach Darstellung der Görlitzer Stadtverwaltung war bisher gar nicht klar, nach welchen Regelungen Hartz-IV-Empfänger Fluthilfegelder behalten dürfen. Der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick, der sich seit dem Augusthochwasser ganz persönlich sehr für die Flutbetroffenen engagiert, reagierte damit auf Äußerungen von Andrea Fischer, die als Staatssekretärin im sächsischen Sozialministerium tätig ist.
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