Alarmstufe
Hochwassersituation am 30. September 2010
Vom 30.09.2010
Landkreis Görlitz. Während die Flut Brandenburg erreicht hat, ist im Landkreis Görlitz zunehmend eine Entspannung der Lage angesagt.
Wieder Hochwasser in Görlitz / Update
Vom 28.09.2010
Görlitz-Zgorzelec. Auf Grund der lang anhaltenden Niederschläge sind binnen drei Tagen auf dem Gebiet der Stadt Görlitz bis zu 90 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Nicht nur für das Stadtgebiet galt in dieser Zeit eine Unwetterwarnung. In den Abendstunden des 26. September 2010 wurde die Alarmstufe 1 ausgerufen und die Teilnehmer am Hochwassernachrichtendienst durch die Feuerwehr informiert. Die weiteren Alarmstufen folgten am 27. September um 18:50 Uhr für die Alarmstufe 2, um 22:50 Uhr die Alarmstufe 3 und am 28. September wurde die höchste Hochwasseralarmstufe ausgerufen, die 4. Wegen dieser Entwicklung rief der Landrat am 27. September 2010 um 21:30 Uhr Katastrophenvoralarm und um am 28. September um 00:00 Uhr den Katastrophenalarm für das gesamte Kreisgebiet aus.
Das Wasser kommt wieder - Alarmstufe 4 angekündigt
Vom 28.09.2010
Landkreis Görlitz. Bei der Hochwasserlage im Landkreis Görlitz deutete sich am 27. September 2010 keine Entspannung an. Entgegen den Voraussagen hat sich das Niederschlagsgebiet ausgeweitet. Bis in den Mittwoch (29. September) hinein muss mit Niederschlagsmengen zwischen 50 bis 80 Millimeter pro Quadratmeter, stellenweise sogar bis 100 mm, gerechnet werden. Das gab der am Mittag eingerichtete Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) im Landkreis Görlitz am 27. September in den späten Nachmittagstunden bekannt.
Steigende Pegel im Landkreis Görlitz
Vom 27.09.2010
Landkreis Görlitz. Flüsse, kleinere Bachläufe und Gräben im Landkreis Görlitz sind durch den anhaltenden Regen wieder bedrohlich angeschwollen. Viel Wasser führen Pließnitz, Landwasser und Lausur. Die Gefahr eines erneuten Hochwassers steigt wieder - am Nachmittag wird mit Alarmstufe vier an Mandau und Neiße gerechnet. Vor allem das aus Polen und Tschechien kommende Wasser sorgt für steigende Pegel. Ebenso sammelt sich das Wasser auf Feldern und Wiesen, da der Boden keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann.
Hochwassersituation im Landkreis Görlitz - 9. August 2010, 18 Uhr
Vom 10.08.2010
Landkreis Görlitz. In den Ortslagen des Landkreises Görlitz entlang der Lausitzer Neiße wurde der Katastrophenalarm durch den Katastrophenstab am 9. August 2010 um 17 Uhr für die Städte Görlitz, Ostritz, Zittau sowie die Gemeinden Großschönau und Olbersdorf aufgehoben. Die Pegelstände der Lausitzer Neiße lagen um 19 Uhr in Zittau bei 2,30 Meter, fallend (Alarmstufe 1), in Görlitz bei 4,77 Meter, fallend (Alarmstufe 3) und in Podrosche bei 5,40 Meter, fallend (Alarmstufe 4).Neiße bricht zum Berzdorfer See durch
Vom 08.08.2010
Landkreis Görlitz. Im Katastrophenkreis bleibt die Lage weiter dramatisch. Während die Wasserstände in Zittau an Mandau, Löbauer Wasser und Lausitzer Neiße leicht sinken, meldet Görlitz am frühen Morgen des 8. August 2010 noch immer steigende Pegel an der Neiße.

